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Asphalt - Heißes Pflaster am Gendarmenmarkt

Autor: JENS HOHMANN | 19.2.2015 |
Asphalt - Heißes Pflaster am Gendarmenmarkt

Essen, Musik und ab und an ein prominenter Besucher machen den Asphalt Club angeblich zu einem heißen Pflaster. Daniel Höferlin, Manager des Felix und des 90 Grad, eröffnete mit dem Asphalt seinen ersten eigenen Schuppen, der Ähnliches wie sein vorheriger Protegé – das Felix - verspricht. 2014 war für ihn aber Schluss. Mag ja sein, dass Madonna hier mal war oder Usher, aber reicht das? Der Club hält sich seit 2010 trotz seiner relativ ungewöhnlichen Lage tapfer: er liegt in der Mohrenstraße 30 im Kellergeschoss des Hilton Hotels. Ein moderater, mit fortschreitender Stunde größer werdender Tanzbereich (die Magie des Trennvorhanges) mit kleiner Bühne auf dem Live-Acts stattfinden, lädt hier dazu ein das Tanzbein zu schwingen, auch wenn es ziemlich eng und trotz separaten Raucherraums stickig wird.

Advanced Urban Klubbing

Das Asphalt preist sich mit dem Motto "Advanced Urban Klubbing. With a lot of love" an. Ob das an der auf der Website gelobten „Bass-Sound-Decke von Black Box Music (Sound Engineering / Rammstein), die mit über 400 Lautsprechern für ein einzigartiges Klangerlebnis sorgt“ liegt, oder an der mittigen Lage, weiß keiner so richtig. Urban bedeutet doch eher nah am Puls der Stadt? Aber vielleicht ist das Asphalt dann genau das, das schlagende Herz der Berliner Mitte? Architekt Thomas Karsten, bekannt für die Gestaltung des Berghains, designte den Club. Es wird dringend empfohlen einen Tisch zu reservieren, wenn man wegen des Essens kommt. Denn das Asphalt ist eine dieser Dreierkombis aus Bar, Restaurant und Club: Feiern kann man hier von Donnerstag bis Samstag ab 23Uhr. House und Hip-Hop und Electro gehören zur Tagesordnung. Das Asphalt schmeißt regelmäßig bekannte Partyreihen unter Allerweltsnamen wie “Melting Pot“, „Bug Out“ oder „Welcome to Miami“. Das Besondere am Asphalt sind die Gimmicks, die es zu verteilen hat: bunter Konfettiregen, Neon-Leuchtstäbe und Riesenbrillen.

Anziehender Szenemagnet oder abstoßender Gegenpol

Man hört viel Gutes und viel Schlechtes über das Asphalt. Deswegen gilt es, wie immer, sich am besten selbst eine Meinung zu bilden, bevor man Richter spielt. Das Essen soll sehr gut sein, der Service einwandfrei, die Tischdekoration liebevoll. Von Kürbissuppe bis hin zu Kräuter-Risotto, gibt es hier alles was das Gourmetherz begehrt. Die Preise entsprechen der Berliner Mitte. Ab 19 Uhr sind Bar und Restaurant geöffnet. Es bietet sich an mehr Geld dabei zu haben, denn der Eintritt allein kostet schon 10 Euro und die Getränke sind auch nicht zu unterschätzen, fangen sie doch erst ab einem Preis von 8 Euro an. Das Publikum schwankt je nach Veranstaltungsabend, aber generell lässt es sich getrost sagen, dass ein gehobener Kleidungsstil keine schlechte Idee ist. Die Altersgrenze liegt irgendwo zwischen 20-30+ bis 50, sodass das Ambiente, die Atmosphäre und Preisliste für ein jüngeres und lockereres Publikum eher einen Schuss nach hinten darstellen kann. Es wird von Prollos und Aufmerksamkeitsheischern geredet. Von langweiligen und seichten Abenden. Aber auch von Eleganz und Klasse. Aber dann wird diese auch wieder durch Begriffe wie „Mitte-schick“ oder „Schnösel-Volk“ ersetzt. Für alle die auf etwas Glitz und Glam stehen und gerne gesehen werden wollen, kann das Asphalt der Ort dafür sein.

Asphalt Club

Mohrenstraße 30
10117 Berlin
http://www.asphalt-berlin.com

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The Club Map
Autor: Jens Hohmann The Club Map
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