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Café Federica - Zimtschnecken in Kreuzberg

Autor: KATHARINA FLICK | 28.1.2015 |
Café Federica - Zimtschnecken in Kreuzberg

Im Herbst/Winter gibt es kaum etwas schöneres, als sich einen gemütlichen Nachmittag in einem der zahlreichen Cafés in Berlin herumzutreiben. Zeitung auf, Buch dabei und einfach mal die Seele baumeln lassen. Nebenbei brodelt und zischt die Kaffeemaschine und es fühlt sich einfach mal so an, als gehöre einem der ganze Tag.

Ein wunderbarer Ort für die samstägliche Müßigkeit ist das kleine Café Federica in der Reichenbergerstraße in Kreuzberg. Eine Querstraße vom Paul-Linke-Ufer entfernt, kann man sich zunächst einmal ordentlich durchpusten lassen und ein wenig Laub aufwirbeln, nur um dann wenig später in dem Café mit sage und schreibe 8 Plätzen einzukehren. Klein aber oho, ist sicherlich für das Federica geschrieben worden. Eine große Scheibe lässt Licht herein, sodass man sich nie beengt fühlt. Hinterm Tresen wird entspannte Musik gespielt, die Bedienungen lassen sich auch beim größten Ansturm nicht aus der Ruhe bringen, sondern arbeiten mit einem Lächeln auf den Lippen die Kaffebestellungen ab.

Und zum Kaffee? Lockt das eigentliche Highlight: Warme, selbst gebackene Zimtschnecken, außen knusprig, innen warm, zimtig, süß… Hach, ein wenig schmecken sie, wie sich Astrid Lindgren Bücher lesen, nach einem Zuhause, das noch viel schöner, wärmer und heimeliger ist, als man es sich selbst ausmalen könnte. Seit neustem haben die Zimtschnecken auch herzhaften Zuwachs bekommen, statt mit Zimt, kann man die handtellergroßen Kringel nun auch mit Speck bestellen. Allgemein ist gut für das herzhafte Wohlbefinden der Gäste gesorgt: Vom Anti-Pasti-Teller bis hin zum Frühstück mit frischem Schinken, Wurst und Käse ist alles dabei. Außerdem gibt es ein täglich wechselndes warmes Gericht.

Neben Kaffee und Zimtschnecken, gibt es im Federica auch Anti-Pasti, ein Mittagsgericht pro Tag und herzhaftes Frühstück.


Während einem morgens der Duft der frischen Zimtschnecken entgegenschlägt und man mit Glück einen Blick in die offene Küche riskieren kann, wo sie in liebevoller Handarbeit auf Blechen geformt werden, steht zum Mittag in der Küche ein Mitarbeiter mit Kochlöffel und Schürze bewaffnet hinterm Herd und kocht das Mittagessen. Hat ein wenig was von Futtern wie bei Muttern und ziemlich sicher handelt es sich bei dem Namen „Federica“ auch um eine Hommage an eine italienische Mama.

Interior
Der kleine Raum ist mit großen Tischen wunderbar ausgefüllt, im Sommer kann man auf Bänken vor der Tür sitzen, im Winter bleibt für Frischluftfans zumindest der Blick aus dem Fenster. Entlang der bodentiefen Glasscheibe verläuft ein kleiner Tresen mit Sitzplätzen.

Das Publikum
Im Federica treffen Berliner Szenetypen, die sich einen schnellen Coffe to go schnappen, auf die Bauarbeiter der Gegend, die Lust auf ein preiswertes, deftiges Mittagessen haben und auch Mütter mit ihren Kindern freuen sich über die Zimtschnecken und den leckeren Kaffee.

Café Federica

Reichenbergerstr. 61A,
10999 Berlin

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Journalistin und Food Bloggerin
Autor: Katharina Flick Journalistin und Food Bloggerin
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