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Coworking in Berlin: Zusammen arbeitet man weniger allein

Autor: KATJA THIEDE | 4.3.2015 |
Coworking in Berlin: Zusammen arbeitet man weniger allein

Als Freelancer in Berlin arbeiten – das ist Segen und Fluch gleichermaßen. Segen, weil man als Freiberufler nicht von neun bis fünf an einen Bürostuhl gefesselt ist und nach Feierabend doch wieder nur in der Stammkneipe ums Eck versackt. Stattdessen ist auch mal eine Ausstellung mittwochs um 11 drin oder ein Ausflug ins neue Szene-Café im Nachbarkiez für einen Wachmacher am Nachmittag. Und Fluch? Nun, im Prinzip aus denselben Gründen. Denn Berlin frohlockt mit allerlei Ablenkung. Da ist eiserne Selbstdisziplin gefragt. Oder jemand, der einen mitschleift. Gleich eine ganze Reihe an gleichgesinnten „Mitschleifern“ finden sich in Coworking-Spaces in Berlin.

Coworking in Berlin: Und was machst du so?

Coworking bedeutet zunächst nichts anderes als nebeneinander her in denselben Räumlichkeiten zu arbeiten. Wer sich allzu leicht von den Vorzügen der Hauptstadt oder dem heimischen Abwasch vom Laptop weglocken lässt, kann sich hier einen Schreibtischplatz buchen und in Gesellschaft anderer Freiberufler sinnieren, schreiben und entwerfen. Bestenfalls kommt man mit seinem Schreibtisch-Nachbarn ins Gespräch und aus dem anonymen Miteinander ergeben sich Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte.

Lernen und Machen: Workshops im Betahaus

Coworking in Berlin-Kreuzberg: Das Betahaus

Einer der bekanntesten Locations für Coworking in Berlin ist das Betahaus am Moritzplatz. Hier können Freiberufler Schreibtischplätze für fünf (59 Euro) oder zwölf Tage pro Monat (89 Euro) oder gleich unbegrenzt (159 Euro) gegen eine monatliche Gebühr anmieten. Darüber hinaus gibt es eine Holzwerkstatt, diverse Meeting- und Seminarräume sowie eine Bar (optional auch mit Kaffee-Flatrate). Regelmäßig finden Workshops statt, in denen die Teilnehmer sich wahlweise kreativ betätigen, weiterbilden oder einfach nur mit anderen Freelancern vernetzen können.

Betahaus, Prinzessinnenstraße 19-20, http://www.betahaus.com/berlin/

Gemütliches Coworking im Wostel in Neukölln

Coworking in Berlin-Neukölln: Das Wostel

Das Wostel in Neukölln könnte auf den ersten Blick auch als Café durchgehen, wie man sie zuhauf in den angesagten Berliner Kiezen findet: Bunt zusammengewürfeltes Flohmarkt-Mobiliar im Vintage-Look, große Gläser, aus denen es nach Latte Macchiato duftet und viele junge Menschen mit großen Brillen, die über ihren Laptops brüten – allein an einem der gemütlichen Schreibtische oder zusammen am großen Gruppentisch. Für Meetings und Veranstaltungen steht ein Seminarraum zur Verfügung. W-LAN, Drucker, Scanner und Kopierer ermöglichen ein Arbeiten wie im Büro – nur eben in heimeliger und kreativer Atmosphäre. Die gibt es mit einer Tageskarte (10 Euro) oder monatsweise für 175 Euro.

Wostel, Hobrechtstraße 66, http://www.wostel.de/index.html

Bild 1: www.betahaus.com
Bild 3: www.wostel.de

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Freie Autorin
Autor: Katja Thiede Freie Autorin
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