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Lars Bode – Tischlereikunst

Autor: JANNY SCHULTE | 21.1.2015 |
Lars Bode – Tischlereikunst

Der gebürtige Hamburger Lars Bode ist Tischler und fertigt atemberaubend schöne Möbel.Wie so viele Menschen, die eine Historie in den subkulturellen Strömungen Skateboarding und Graffiti in ihrem Lebenslauf haben, gelangte Lars Bode über Umwege zu seiner jetzigen Passion. Dabei spielt die Hansestadt immer wieder eine große Rolle in seinen Entwürfen.
Seine Arbeiten können in drei grobe Sparten unterteilt werden.

Zuerst einmal ist da diese Leidenschaft mit den Fundsachen, oder „Schrottgeschichten“, wie Lars Bode sie bezeichnet. Schrott ist allerdings mehr als untertrieben, bzw. auch wenn es sich um Dinge handelt, die keiner mehr will, das, was Lars Bode daraus macht, sind handwerkliche Meisterstücke mit einem ganz eigenen Charme. Auf langen Streifzügen durchwandert der Tischlermeister den Hafen und die Kanäle und findet altes Schwemmholz, Metallgegenstände, oder auch mal ganze Schiffsteile. Diese finden dann beispielsweise als Schubladenknöpfe, Blenden oder Möbelfüße eine Verwendung, in den martialisch und doch zart anmutenden Stücken. Es versteht sich von selbst, dass bei einer solchen Herangehensweise hauptsächlich Einzelstücke, bzw. maximal Kleinstserien entstehen.

Lars Bode arbeitet vorrangig mit Holz und Metall, auch bei seinem zweiten Arbeitsfeld, wo nicht das Material und die Historie der einzelnen Gegenstände eine Hauptrolle spielen, sondern Form und Funktionalität. Die Ansatzweise dieser sehr cleanen Designs, richtet sich nach dem Nutzen und dem Mehrwert, die der Kunde daraus ziehen kann und verbindet Praktisches mit Schönem.

Lars Bode Möbel aus Hamburg

Die dritte, und wie die „Schrottgeschichten“ ebenfalls sehr aufwendige Form Lars Bodes Arbeiten sind seine „Viecher“. Hier merkt man stark, dass Graffiti eine große Rolle im Leben von Lars Bode spielt. Die Figuren aus Holz, die in den Bereich Bildhauerei fallen, sind klar Charakter, wie man sie aus der „Sprühdosenkunst“ kennt. Diese Viecher gibt es in verschiedenster Form und Größe, meist finden sie jedoch Verwendung als Spielgeräte für Kinder. Die Realisierung eines Spielplatzes, oder die Ausstattung einer Kindertagesstätte aus diesen Viechern beschreibt Lars Bode als einen mega-aufwendigen logistischen Akt. Ohne Kräne und Bagger, die die teilweise bis zu 2 Tonnen schweren Figuren bewegen, geht da gar nichts. Finanziell ist dies für die meisten Privatpersonen gar nicht realisierbar, deswegen kommen hier hauptsächlich Kooperationen mit stattlichen Trägern in Frage. Vor allem der Gedanke der Nachhaltigkeit spielt hier, wie bei allen anderen Arbeiten, eine große Rolle. Für die Bildhauerarbeiten werden bestimmt keine Bäume gefällt, alles Material stammt von Bäumen, die sonst zu Brennholz verarbeitet werden würden.

Wer nun ein Stück von Lars Bode sein eigen nennen möchte, hat die Möglichkeit entweder eines der bereits fertigen Teile zu kaufen, oder lässt sich ein individuelles Stück von dem Tischlermeister anfertigen. Ob Schrank, Tisch, Bett oder Kommode, Lars Bode ist ganz in seinem Element, wenn er zusammen mit den Kunden ein ganz eigenes Möbelstück entwickelt, das perfekt den jeweiligen Wünschen und Anforderungen entspricht. Und vielleicht sind die Schubladenknöpfe des neuen Schreibtisches dann auch aus handgeschmiedeten, alten Schiffsnägeln, die Lars Bode auf einer seiner ausgiebigen „Fundstücktouren“ im Hafen entdeckt hat.

Lars Bode Möbel aus Hamburg

Weitere Infos

http://www.larsbode.de/

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Freie Autorin
Autor: Janny Schulte Freie Autorin
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