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Oktoberfest - Oans, zwoa, gsuffa!

Autor: VICKY KLIEBER | 23.9.2014 |
Oktoberfest - Oans, zwoa, gsuffa!

Jeder Münchner zählt bereits am letzten Wiesntag die Tage bis zur nächsten Saison und das nicht ohne Grund. Zum 181. Mal heißt es dieses Jahr wieder ‚Oans, Zwoa – Gsuffa’ – der Anstoß-Spruch auf der Wiesn. Dieses Jahr beginnt die schönste Jahreszeit der Bayern am 20. September und endet mit dem 3. Oktoberfest-Wochenende am 5.10.2014.

Wie jedes Jahr findet es auf der berühmten Theresienwiese statt. Den Namen trägt sie seit dem ersten Oktoberfest. Damals heirateten der Kronprinz Ludwig von Bayern und Therese von Sachsen-Hildburghausen – nach ihr wurde der Festplatz benannt. Die Bayern nennen die Theresienwiese aber lieber nur Wiesn. Wer noch nie auf dem Oktoberfest war, aber Bier, Tanzmusik und Brathendl liebt, der sollte sie dieses Jahr unbedingt besuchen. Jedoch benötigt ein Wiesn-Besuch eine gewisse Vorbereitung – ein Dirndl oder Lederhosen müssen her! Zimmer müssen vorbestellt werden, denn Hotels sind schnell ausgebucht. Wer das ganze Jahr über wenig trinkt, sollte lieber vorher etwas trainieren. Eine Maß ist stärker als man denkt.

Oktoberfest, eine Maß Bier

An Unterhaltung mangelt es während der zwei Wiesn-Wochen nicht. Am ersten Tag marschieren die Wiesn-Wirte traditionell ein und die Eröffnung findet im Schottenhammel-Zelt statt. Am nächsten Morgen um 10 Uhr erfolgt der Trachten- und Schützeneinzug und vieles mehr.

Doch wie sieht denn nun der perfekte Oktoberfest-Tag aus? Hier zweierlei Varianten – für diejenigen, die schon einen Tisch vorbestellt haben und für diejenigen, die ihn noch früh morgens bekommen müssen.

Wer sich bereits nach der letzten Wiesn schnell einen Tisch reserviert hat, der hat es gut. Man kann sich gemütlich in das Dirndl und die Ledernen schmeißen und zuerst geht es gegen 10 Uhr zum Brunchen in den Biergarten, vorzugsweise in den Kaisergarten in Schwabing. Den Kaiserschmarren kann ich übrigens auch sehr empfehlen! Gestärkt mit Weißwürsten, Brezn und Weißbier geht es endlich los auf die Wiesn. Bis die Musik um 12 Uhr mittags zu spielen beginnt, bleibt noch etwas Zeit um über die Festwiese zu laufen und wahlweise Kettenkarussell oder mit dem Freien Fall zu fahren. Das sollte man besser machen, bevor man das Festzelt betritt.

Oktoberfest Festwiese

Diejenigen, die allerdings noch keinen Tisch reserviert haben, müssen leider etwas früher aufstehen. Unter der Woche kann man sich ab halb 8 gemütlich vors Zelt stellen und auf Einlass um 9 Uhr warten, am Wochenende stehen Bekannte von mir bereits um 6 oder 7 Uhr morgens in der Schlange. Nicht ohne Grund, denn am Wochenende ist es meistens so überfüllt, dass schon mittags keiner mehr ins Zelt gelassen wird. Da nutzen den Mädchen auch die tiefausgeschnittenen Dirndln nichts. Allerdings sind die Zelt-Security-Leute am letzten Wiesn-Sonntag sehr gnädig: da stehen die Zelte offen.

Oktoberfest Essen

Die Münchner Schickeria geht ins Käferzelt, andere besuchen lieber das Schützen- oder Hacker-Festzelt. Kaum im Zelt angekommen, geht es auch schon mit traditioneller Musik und der ersten Maß los. An Stimmung fehlt es in keinem Zelt. Noch eine Maß und noch eine Maß und dann ertönt auch schon das abschließende „Angel“ von Robbie Williams. Jeder Tag auf der Wiesn vergeht leider viel zu schnell. Aber jedes Jahr aufs Neue ist es ein Muss für mich.

Oktoberfest Kettenkarussel

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The Golden Bun
Autor: Vicky Klieber The Golden Bun
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