GROUPON GUIDE BERLIN

5 Foodie-Tipps für regionales und nachhaltiges Essen in Berlin 7.6.2016

In den USA ist die Farm-to-Table-Bewegung schon seit einigen Jahren auf dem Vormarsch, so langsam kommt die Idee auch in Deutschland an: Immer mehr Menschen wollen wissen, wo ihr Essen herkommt und legen Wert auf Bio-Produkte und kurze Wege. Berlin ist wie bei allen Foodtrends natürlich vorne mit dabei. Ich möchte Euch hier einige Restaurants vorstellen, bei denen Ihr die Vorteile regionaler, saisonaler Küche am eigenen Leib erfahren könnt. Am Ende gibt es auch noch eine erstklassige Adresse zum nachhaltigen Einkaufen.




Weitere Artikel
Frozen Joghurt: Die Hot Spots in Berlin
Immer wieder und in so ziemlich jedem Bereich des Lebens schaffen es manche Produkte, scheinbar über Nacht, zu einem Trendprodukt zu werden. Ein paar dieser Trends verschwinden genau so schnell wie sie gekommen sind, andere wiederum können sich über Jahre halten. Ein Trendprodukt welches es schon jetzt ein paar Jahre in Folge geschafft hat, sich zu halten, ist Frozen Joghurt. Hierbei handelt es sich um ein mit dem Speiseeis verwandtes Produkt, welches in der Grundsubstanz mit reduzierten Kalorien und einem frischen Geschmack punkten kann. Natürlich haben auch pfiffige Geschäftsleute das Potenzial von Frozen Joghurt erkannt. Das hat zur Folge, dass sich in der vergangenen Zeit zahlreiche Läden rund um das weiße Dessert gebildet haben und sich nun versuchen gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
Das Viasko - ein veganes Paradies am Kottbusser Tor
Was für Veganer und Vegetarier schon seit längerer Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde ist, entwickelt sich zu einem wahren Besuchermagnet. Denn der Ruf des Viasko eilt ihm voraus. Das viel gepriesene, heiß geliebte Viasko am Erkelenzdamm 49 liegt nicht weit entfernt von der Prinzenstraße oder der Haltestelle Kottbusser Tor. Inhaber Steffen Weigel erfüllte sich seinen Traum und eröffnete in einem ehemaligen Irish Pub das vegane Restaurant. Das rustikale Ambiente blieb nach dem Ausbau bestehen – gemütlich, praktisch, dezent. Jedoch laden jetzt Divane, Leseecken, Barhocker und Sitzbänke zum Verweilen ein. Verändert hat sich natürlich das Konzept: alles wird ausschließlich ohne tierische Produkte hergestellt, die Zutaten sind immer saisonal und kommen von regionalen Höfen, die verantwortungsvoll und ohne Chemie, biologisch produzieren. Kaffee beispielsweise wird aus dem Fairtrade Handel erworben und selbst die Weine, die aus dem Gut Löwensteinhof an der Mosel stammen, sind ebenfalls vegan hergestellt. Sie verzichten auf die sonst zugesetzte Gelatine und das Eiweiß, welches die Trübung des Weines verhindern soll. Die Terrasse des Viaskos bietet vor allem an sonnigen Tagen eine abgeschottete und biergartentaugliche Atmosphäre. Der Landwehrkanal plätschert in unmittelbarer Nähe und trotz seiner Nähe zum Trubel Kreuzbergs, ist es auf dem Erkelenzdamm ruhig und zurückgezogen. Perfekt um sich auf das köstliche Essen zu konzentrieren.
Die coolsten Sky Bars in Berlin
Wo kann ich hingehen wenn ich Leute beeindrucken möchte? Das ist eine Frage die ich öfter mal höre und sofort kann ich nur an eine Art von Location denken. Diese bezeichne ich gerne als Sky- Locations. Denn nichts ist cooler als einen leckeren Cocktail zu trinken und dabei den Blick über unsere Stadt schweifen zu lassen. Mit ein bisschen Glück kann man dann auch beobachten wie die Sonne die Stadt in rote Farbe taucht und sich dann langsam verabschiedet.
SK Backstube oder Nee, wir sind keine Kette, wir machen alles selbst!
Der kleine Junge ist höchstens drei Jahre alt und kommt mit seiner Mutter in das kleine Bäckerei-Café in Neukölln. Draußen hat er sorgfältig sein Laufrad neben der Tür abgestellt, drinnen fällt ihm angesichts der Kuchen- und Tortenpracht erst mal die Kinnlade runter: „Ham-ham!“, ruft er und drückt sich förmlich die Nase an der Theke platt.
Okonomiyaki, die japanische Pizza, im Hanage Berlin
Sushi ist wohl der Klassiker unter den asiatischen Gerichten im heimischen Westen. Aber auch ein alter Hut, wenn man so manchen Trends im hippen Berlin-Mitte glauben darf. Denn während man woanders noch an rohen Fischstücken und kleinen Reisportionen rumknabbert, genießt man japanisches Essen in der Raumerstraße 1 im Hanage eine Spur deftiger.
Ein guter Nachbar in Berlin mit gut gefüllter Bar
Zwischen dem Nollendorfplatz und dem Winterfeldplatz in Schöneberg liegt in der Maaßenstraße 12 die Nachbar. Schon seit 1999 beglückt die Nachbar in Berlin ihre Gäste mit guten Cocktails in einem stilsicheren und charakterstarken Ambiente. Man sollte sich von dem schummerigen Licht und dem etwas versteckten Eingang nicht abschrecken lassen, auch wenn dieses in der Gegend oftmals eine Gaybar ankündigt. Betritt man die Location muss man sich erst an die spärlichen Lichtverhältnisse gewöhnen, fühlt sich aber bald ganz wohl, denn die Bar ist weder zu groß noch zu klein, was für Gemütlichkeit sorgt.
Die besten Frühstückscafés Berlins
Jeder sollte seinen Tag mit einem anständigen Frühstück beginnen. Die erste Mahlzeit des Tages sorgt dafür, dass der Körper ausreichend mit Energie versorgt wird und der Kopf auf voller Leistung laufen kann. Der Morgen ist einfach besser, wenn man ausgewogen essen kann. In Berlin gibt es eine Reihe Cafés die Frühstückssortimente anbieten.
Café CK - Kaffeehimmel im Prenzlauer Berg
In der Marienburgerstraße 49, nicht weit vom Senefelder Platz entfernt, dreht sich alles um das Gebräu aus der Wunderbohne. Wer was von Kaffee versteht, wird sich hier wohlfühlen, denn geröstet werden edelste Sorten aus Äthiopien. Diese werden dann durch Aeropressen, oder Maschinen wie dem Hario V60, Hario Buono, Hario Range Server, Hario Drip Pot Woodneck oder die Hario Skerton Coffee Mill gejagt. Es zischt und dampft fröhlich in der Luft.
Cocolo Ramen - Nudelsuppe beim vietnamesischen Japaner
Ramen kennt jeder. Gibt’s im Supermarkt, kleine, quadratische Tüten mit einem Block Nudeln darin, die man mit heißem Wasser übergießt und die im Magen liegen als wären sie aus Gummi. Diese Dinger sind dafür gemacht, eine Apokalypse zu überstehen. Nur: Das sind eben keine echten Ramen. Ramen sind in Japan (wo sie her kommen) so etwas wie bei uns die Pizza oder der Döner. Man kriegt sie an jeder Ecke und in unzähligen Variationen. Sie bestehen aber immer aus einer (frischen) Brühe, den namensgebenden (frischen!) Weizennudeln und Zutaten wie Ei, Fisch, Fleisch, Frühlingszwiebeln etc. Klassisches japanisches Fast Food, und auf jeden Fall gesünder als eine Packung frittiertes Hühnerpüree beim großen, gelben M.
Kieztipp: Sgaminegg im Prenzlauer Berg
Das Sgaminegg hat nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, sondern vereint auch das Konzept Café und kleiner Laden auf eine einzigartig charmante Art und Weise. Am Samstag ist es im Sgaminegg am schönsten, da ist nämlich genau vor der Haustür ein kleiner Gemüsemarkt. Schnell die Einkäufe fürs Wochenende erledigen und dann auf einen Kaffee, ein Frühstück oder Mittagessen einkehren.
Hostaria la buona forchetta - Italienisch essen wie bei Mama
Die Hostaria la buona forchetta war bis vor kurzem in Familienbesitz, inzwischen haben zwei junge Männer den kleinen Laden im wunderschönen Gräfekiez übernommen. Geblieben ist jedoch die Idee eines Menüs „à la Mama“ und der original italienische Koch. Das Konzept einer Hostaria ist es, „Zuhause“ bei jemandem zu essen. Während bei den alten Besitzern auch die Dekoration etwas uriges, originales an sich hatte, haben die neuen Besitzer erst einmal mehr Licht, moderne Farben und einen frischen Anstrich in den Raum gebracht. Die großen Holztische sind geblieben, die Andenken an das italienische Dolce Vita aus vergangenen Tagen mussten jedoch weichen.
Romantische Restaurants in Berlin
Der Valentinstag naht. Viel schöner als seinem Partner Blumen oder andere Konsumgüter zu besorgen, die keine persönliche Bedeutung haben, ist es doch, etwas Gemeinsames zu unternehmen, wie beispielsweise ein romantisches Restaurant zu besuchen. Diese ganze Nummer mit Kandelaber, Krustentier und Cremant Brut entzückt Dein Gegenüber und nur ein glücklicher Partner ist ein guter Partner. Berlins Pärchen profitieren an diesem besonderen Tag von einer Bandbreite an Angeboten, die letztendlich nicht nur die Flammen der Liebe anfeuern, (denn ja , Liebe geht durch den Magen) sondern auch den Gaumen verwöhnen.
Die Stulle - Belegte Brote vom Feinsten
Die Stulle ist ein Tagescafé in Charlottenburg, das seine Gäste morgens mit Frühstück, mittags mit deftigem Lunch und abends mit einem kleinen Snack vor dem Feierabend verwöhnen möchte. Beim Namen mag man zuerst an einen kleinen Laden denken, ein Eckspäti vielleicht, in dem dann das ein oder andere belegte Brot seinen Weg über den Tresen findet. Käsebrot zum Beispiel - laut Helge Schneider zwar ein sehr sexy Brot, aber jetzt auch nicht unbedingt eine kulinarische Herausforderung. Tatsächlich hebt sich die Stulle in dem Punkt ausdrücklich und sehr weit von der breiten Masse Bäckereien und dem Käsebrötchen auf die Hand ab. In dem Café werden Stullen mit Herz und Seele serviert! Dicke, schwere Brotscheiben aus einer Naturbäckerei werden für jedes Gericht frisch per Hand abgeschnitten. Auf der Karte sind so wunderbare Kreationen wie Ziegenfrischkäse und Feigen mit Landschinken zu finden, aber auch ein regelrechter Lachsburger, der ebenfalls zwischen zwei Scheiben Vollkornbrot in Kombination mit einem Dijon-Senf Dressing serviert wird.
Five Elephant - Mikrorösterei und offene Backstube
Das Five Elephant ist eine Mikro-Kaffeerösterei mitten in Kreuzberg. Früher stand der riesige Röstofen noch im Hinterzimmer des kleinen Cafés, durch den starken Zulauf musste er jedoch weiteren Sitzmöglichkeiten weichen. Tatsächlich ist das jedoch gar nicht schlimm, hat man an den hinteren Tischen doch die Möglichkeit direkt neben der kleinen Backstube zu sitzen, in der mit viel Mühe, Geduld und grandiosen Rezepten einer der besten New York Cheese Cakes jenseits des Big Apple gefertigt wird.
Tauro – Der Designerstier am Pfefferberg
Das Tauro am Senefelderplatz hat sich bereits einen Namen gemacht: im Positiven wie im Negativen. Doch passiert dies mit vielen Restaurants dieser Größenordnung, die viel bieten und eine Menge Leute anziehen. Es ist eben schwer alle Gemüter zufriedenzustellen. Generell sei gesagt, dass das Etablissement in der Schönhauser Allee 176 eine Kombination aus drei Einrichtungen ist, die unter einem Dach ihr Zuhause finden. Das Tauro Delicatessen bietet, wie der Name schon sagt, spanische Spezialitäten zum Kauf an. Das Tauro Iberico serviert südländische, spanische Küche und das Tauro Grill and Pasta eben das was es verspricht. Hier sei nun aber die Rede vom Iberischen Stier, denn dieser ist der Kern des Unternehmens. Die Location hat ihren Reiz, da sie sich in weitläufigen, über drei Etagen erstreckenden Räumlichkeiten befindet. Auf den ersten Blick mag gerade diese Größe etwas reizlos wirken, aber die intime Atmosphäre stellt sich an den Tischen wieder etwas ein. Die Inneneinrichtung und Gestaltung wird von Terrakottafarben und Keramik dominiert, während dunkle Tischmöbel, dekorativ geschnitzte Anrichten, lasierte Kacheln und bemalte Kuppeldecken den Gesamteindruck abrunden. Der Garten ist ein Schmuckstück für sich und sollte vor allem im Sommer genutzt werden - die roten, orangenen und gelben Lampignons sind schon von der Straße aus sichtbar, und zaubern eine magische Atmosphäre in den Hof.
Die Zuckerfee tanzt zwischen Kandis, Kaffee, Kakao und Kuchen
Wer sich mal so richtig von der Zuckerfee bestäuben lassen will, mit Puder und Kitsch und Süßem, der sollte die Zuckerfee in der Greifenhagener Straße 15 besuchen. Das beschauliche Café strahlt eine romantisch-barocke Atmosphäre aus, und beim Betreten ist es ein Gefühl, als würde man einer Ballerina bei Tschaikowskis Tanz der Zuckerfee zuschauen.
Café Federica - Zimtschnecken in Kreuzberg
Im Herbst/Winter gibt es kaum etwas schöneres, als sich einen gemütlichen Nachmittag in einem der zahlreichen Cafés in Berlin herumzutreiben. Zeitung auf, Buch dabei und einfach mal die Seele baumeln lassen. Nebenbei brodelt und zischt die Kaffeemaschine und es fühlt sich einfach mal so an, als gehöre einem der ganze Tag. Ein wunderbarer Ort für die samstägliche Müßigkeit ist das kleine Café Federica in der Reichenbergerstraße in Kreuzberg. Eine Querstraße vom Paul-Linke-Ufer entfernt, kann man sich zunächst einmal ordentlich durchpusten lassen und ein wenig Laub aufwirbeln, nur um dann wenig später in dem Café mit sage und schreibe 8 Plätzen einzukehren. Klein aber oho, ist sicherlich für das Federica geschrieben worden. Eine große Scheibe lässt Licht herein, sodass man sich nie beengt fühlt. Hinterm Tresen wird entspannte Musik gespielt, die Bedienungen lassen sich auch beim größten Ansturm nicht aus der Ruhe bringen, sondern arbeiten mit einem Lächeln auf den Lippen die Kaffebestellungen ab.
Zwischen Blumen speisen im Anna Blume
Märchenhaft muten die kleinen, aber gemütlichen Räumlichkeiten des Café Blume in der Kollwitzstraße 83 an. Seit 2005 riecht es dort so wie es klingt – frisch. Satte Röstaromen und der betörende Duft von Torte, Tee und Blumen hängen in der Luft. Auch visuell ist das Cafe ein wahrer Augenöffner. Für Floraphile in etwa so, wie für LOTR Nerds das erste Mal in der echten Halle von Moria zu stehen. Wohin das Auge auch blickt: überall stehen Gestecke, Vasen und Töpfe deren knospender und blühender Inhalt sich zwischen den Gästen ergießt. Metaphorisch gemeint. Selbst auf der Toilette stehen Sträuße, sodass man eigentlich gar nicht anders kann, als im Anschluss an den Besuch im hauseigenen Blumengeschäft einen Strauß für daheim mitzunehmen. Das ist aber noch nicht alles. Zwischen all den floralen Arrangements blitzen silberne Etageren in den Auslagen, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Denn hier residieren prächtige Torten im Blumen Reich. Diese werden zusätzlich noch von Saisonblumen verziert, die sich übrigens auch in einigen der Speisen wiederfinden. Innen ist es recht eng, aber der Außenbereich bietet auf der Terrasse noch weitere Plätze.
Café, Co-Working & Restaurant: Das Nest in Kreuzberg
Das Café Nest ist Restaurant, Café, Arbeitsplatz und künstlerischer Meltingpot in einem. Was es damit auf sich hat? Nun, direkt über dem Restaurant befindet sich ein Co-Working Space, eine Art Miet-Büro. In der 150 Quadratmeter großen Wohnung können bis zu 23 kreative Köpfe an neuen Projekten tüfteln, Bücher schreiben oder die Welt erobern. Zumindest platztechnisch ist dies für 12 EUR am Tag möglich. Der Working Space ist direkt über eine Wendeltreppe mit dem Restaurant verbunden, von dort oben hat man einen schönen Blick auf den Görlitzer Park, unten lockt eine große Terrasse die Sonnenhungrigen.
Kochhaus oder Was essen wir heute?
Früher war das Leben noch einfach, könnte man sagen. Da wurde gegessen, was auf den Tisch kam. Sobald man aber einen eigenen Herd sein Eigen nennt, verbringt man im Supermarkt und vor Kochbüchern etliche Stunden wertvoller Lebenszeit damit, sich immer wieder dieselbe Frage zu stellen: Was essen wir? Heute, morgen, am Sonntag?
Ristorante Essenza in Berlin - Ein Dreieck voll Italien
Das Kollhoff-Haus, mit seiner markanten roten Backsteinoptik im Stil der amerikanischen Hochhäuser der 20er-Jahre zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dominiert die Architektur-Landschaft zwischen Daimler-City und Sony-Center. Es ist womöglich das prominenteste Gebäude am gesamten Potsdamer Platz Areal mit seinen Tausenden Besuchern täglich. Der Blick vieler Besucher gilt dem Dach des Hauses. In Windeseile bringt der Fahrstuhl die Besucher in die 24. Etage, auf die Besucherterrasse. Von dort offenbart sich ein traumhafter Blick über weite Teile der Berliner Innenstadt. Ein unvergessliches Erlebnis für zahlreiche Touristen. Die Berliner widmen ihre Aufmerksamkeit aber lieber dem Erdgeschoss mit seinem zentralen und doch angenehm ruhigen Ort für anspruchsvolle italienische Küchenkunst, dem Restaurant Essenza.
Grill Royal - Wo sich die Reste von Mitte treffen
Das Grill Royal ist eines der Berliner Szenelokale schlechthin. Egal ob Prominenz, Fleischliebhaber, neugieriger Tourist, latenter Snob oder Gourmet, das Restaurant in Berlins Herzen kommt selten dazu die Holzkohlegrills auszumachen. Direkt an der Spree gelegen, sollte man vor allem bei schönem Wetter auf der Terrasse essen und den Ausblick auf das Wasser genießen. Aber auch das opulente Innere ist einen Aufenthalt wert. Die dunklen Töne der Einrichtung, der rauchige Charme, die mit Gemälden behangenen Wände und die einsehbaren Kühlvitrinen für Wein und Fleisch sind ein wahrer Hingucker.
Süße und Saure Seiten im Süß war Gestern
Vielleicht ist das Süß war Gestern nicht unbedingt putzig, aber charmant und irgendwie wohnlich schon. Es befindet sich abseits der vielen anonymen touristenorientierten und relativ gleichartigen Bars in der Umgebung der Warschauerstraße. Die in der Wühlischstraße 43 gelegene Raucher-Bar bietet die gesamte Woche ab 20 Uhr heimelige Wohnzimmeratmosphäre und am Wochenende wabernde Elektrosausen zu guten Preisen.
Frühsammers Restaurant – Oh-la-la!
Den urbanen Trubel des aktuellen Berlin lässt der Gast weit hinter sich, so er die rote Villa im Grunewald erreicht, die neben den Clubräumen eines traditionsreichen Tennisclubs auch das Restaurant Frühsammer beherbergt. Das faszinierende Gebäude, dessen Außenmauern mit runden Ecken faszinieren, schuf der Architekt Oskar Kaufmann, der Berlin ansonsten vornehmlich mit Theaterbauten prägte, wie der Volksbühne, dem Renaissance- und Hebbel-Theater oder der Kroll-Oper. Prominente Bewohnerin der Villa war in den mondänen 1920er Jahren der große Star der Operette, Fritzi Massari. „Oh-la-la“ sang Fritzi Massari damals und landete einen Riesenerfolg.
Das MacLaren’s in Berlin lädt dazu ein die Mutter eurer Kinder zu treffen
Kinder, ich werde euch eine Geschichte erzählen. Die Geschichte eines Pubs in Berlins, der eine Serie thematisiert, die genauso beginnt, wie dieser Text: Mac Larens. Serienbegeisterte werden wissen, dass es das Pub aus “How I Met Your Mother” ist, aber ist die reale Version auch so gut, dass man sein halbes Leben darin verbringen möchte?
Cookies Cream - Edles Essen in edlem Ambiente
Berlin ist die Stadt der Individualisten, wer hier mit dem Mainstream schwimmt, hat quasi schon verloren. Oder kann sich eine Wohnung in Charlottenburg suchen. Nur: Wenn jeder individuell ist, wird der Begriff dann nicht ad absurdum geführt? An manchen Abenden in einschlägigen Locations stellt man fest, dass das komplette krampfhaft einzigartige Publikum irgendwie gleich aussieht. Dasselbe gilt für die Gastronomie: An jeder Ecke gibt es Bars mit dem ausgelutschten Berliner Hinterhauschic, alles ist Vintage und möglichst wurstig. Und auf der anderen Seite gibt es die Clubs, die möglichst elitär sein wollen, strenge Tür, aufgeräumte Betonoptik, und so weiter. Haut keinen mehr vom Hocker, das alles. Aber es gibt Ausnahmen: Diese Ausnahmen sind Originale, denen es gelingt, einen ganz eigenen, unverkennbaren Ton zu treffen. Eine dieser Ausnahmen ist das in der Behrensstraße 55, gleich bei der Friedrichsstraße.
España es diferente - Taberna de Bellas Artes
Man sieht so manchen grimmigen Blick in diesem Lokal. Zumeist allerdings von den Wandgemälden, von denen einige Porträts von spanischen Adligen im Stile eines Diego Velázquez zeigen. Viele andere im Raum blicken fröhlicher drein. Die muntere Damenrunde, der Student in Begleitung seiner Eltern, das turtelnde Pärchen und sogar Teile des Personals. Einen Hauch spanischen Lebensgefühls in Wilmersdorf versprüht seit über einem Jahrzehnt die bewährte Taberna de Bellas Artes mitten im kulinarischen Epizentrum des Bezirks zwischen Uhlandstraße und Ludwigkirchplatz. Dazu gesellt sich ein Hauch von iberischer Patina mit abgewetzten Bänken, hübschen Wandkacheln und der ewigklemmenden Eingangstüre. Spanien ist anders, so das Motto einer spanischen Tourismus-Reklame.
ULA Berlin – Da geht die Sonne auf
Liebhaber der Kochkünste Japans müssen in Berlin nach wie vor große Tapferkeit und Durchhaltevermögen beweisen. Nicht überall, wo Sushi draufsteht, ist auch Japan drin. Und die Zubereitungsarten aus dem Reich der aufgehenden Sonne, die über Sushi, Misosuppe und Don-Reisschale hinausgehen, sind in der Hauptstadt ebenfalls rar gesät. Zu den bewährten Klassikern, wie Udagawa, Daitokai oder Tabibito, gesellte sich in letzter Zeit nur selten ein ansprechender Neuzugang hinzu. Zuletzt, – und das liegt mit dem Jahr 2002 nun auch bereits einige Jahre zurück – war es das Kushinoya in Charlottenburg, welches den raren Küchenstil der Kushiage nach Berlin brachte, bei dem die Zutaten an einem Spieß ganz kurz in Öl frittiert werden.
Paris Moskau – Ein Restaurant im Wandel der Zeiten
Erstaunliche Gemütlichkeit in der kuriosen Lage zwischen Knast und Kanzleramt strahlt das Gourmet-Restaurant an der Bahntrasse Paris-Moskau aus. Einstmals eine einsame Einkehr im Zonenrandgebiet Westberlins, mutet heute das hübsche Fachwerkhäuschen im Schatten der Neubauten des Hauptbahnhofs und des neuen Innenministeriums, als einzig hoffnungsfrohe Zuflucht für eine genussvolle Einkehr an.
Fleisch trifft Lust – Restaurant Filetstück
Eine Fleischtheke, befüllt mit feinsten Würsten, Schinken und besten Teilen vom Rind empfängt den Gast, der das Restaurant Filetstück in der Uhlandstraße in Berlin-Wilmersdorf betritt. Darüber hängen an Fleischerhaken einige ausgesuchte Flaschen Wein. Somit wäre im Groben das Konzept des carnivoren Speisetempels bereits skizziert: Bestes Fleisch zu feinsten Rebensäften. Aber es gibt noch mehr Köstlichkeiten zu entdecken und probieren.
Little Vietnam oder Im Reich von Mitte
Dass es in Berlin alles gibt, ist ja bekannt. Zum Beispiel kann man in Sichtweite des Fernsehturms prima Urlaub machen – in Vietnam etwa. In kulinarischer Hinsicht und gleich zwei Mal:
Asiatisches All You Can Eat Buffet - Locations in Berlin
In Berlin gibt es neben diversen Bars auch unendlich viele Restaurants, und auch hier gibt es einige Vertreter die sich in ihrem Angebot zwar gleichen aber dennoch unterschiedlich genug sind (sei es durch die Produktvielfalt oder das Ambiente), dass es sich lohnt alle zu besuchen.
Mit Daitokai ins feudale Japan
Sushi-Bars sind in Berlin mittlerweile so zahlreich wie Fische im Meer. Dass traditionell japanische Küche jedoch weitaus mehr zu bieten hat als nur Nigiri, Wasabi und California-Rolls, beweist das japanische Restaurant Daitokai im Europa-Center direkt am Berliner Kurfürstendamm. Im Gegenteil zum gewohnt spießigen und gutbürgerlichen Europa-Center präsentiert sich der Eingang des Restaurants jedoch märchenhaft und erinnert stark an das feudale Japan mit seinen hölzernen Torbögen und steinernen Schreinen. Das macht Lust auf mehr.
Vorgestellt Peter Eichhorn
In Augsburg geboren, Studium der Geschichte in Bonn und Berlin, liebt und lebt die Hauptstadt als selbstständiger Food-Journalist und Stadtführer. Als Autor widmet er sich dem aktuellen und historischen Berlin und dem Genuss. Von besonderen Imbissen zu den Spitzenrestaurants der Hauptstadt, vom Teltower Rübchen zur pfeffrigen Schärfe Sichuans, die Abwechslung macht den Genuss.
Das Restaurant Vau - Küchenkompositionen und andere Klänge
Ab und an muss er die Pfanne gegen die Gitarre tauschen. Kolja Kleeberg liebt das Kochen. Und das Musizieren. Daher wartet das musikalische Instrument stets nahe dem Küchenbereich der Kochinstrumente auf den Einsatz. Das verrät schon Einiges über die Atmosphäre in dem bewährten Ort der kulinarischen Kultur am Gendarmenmarkt. Anders als in zahlreichen anderen klassischen Sternerestaurants, gesellt sich im Restaurant Vau ein heiterer Grundton zu dem engagierten Service und der herausragenden Küchenleistung.
Pizza mal anders: Ron Telesky in Kreuzberg
Riesige Pizzen mit jeder Menge Belag und Bier aus Dosen – klingt nach Amerika? Falsch gedacht, Ron Telesky ist ein kanadischer Pizzaladen, der sich auf ganz besondere Zutatenkombinationen spezialisiert hat. Wahrscheinlich hat außer dem Besitzer noch niemand wirklich von Pizza als kulinarisches Highlight aus Kanada gehört. Nach einem Studienjahr im Land der Naturwunder und des Root Beers, der Heimat von Robin Scherbatsky aus „How I met Your Mother“ und Justin Bieber hat er jedoch entschieden, dass genau so ein Laden unbedingt in Berlin fehlt. Im wunderschönen Gräfekiez versteckt sich nun also ein echt geschmacklicher Geheimtipp!
Für Großmäuler: Das Burgeramt in Friedrichshain
Berlin hat eine neue Leibspeise, so scheint es. An jeder Ecke sprießen sie aus dem Boden: Burgerläden. Einst Hoheitsgebiet großer amerikanischer Fast-Food-Ketten zieht die „Burgerbewegung“ zunehmend auch ernährungsbewusste Menschen an. Denn die Boulette im Brot gibt es längst nicht mehr nur in drei Standardvarianten (klassisch, mit Käse, mit Bacon), sondern in vielfältigen Variationen mit und ohne Fleisch.
Meine Suppe ess ich gern: Evim – Suppen und türkisches Fast Food
Wenn mit der kalten Jahreszeit draußen mieses-fieses Kalte-Füße-Wetter aufzieht, beginnt drinnen die Suppenzeit. Natürlich kann man jetzt Kochbücher wälzen, Großeinkäufe tätigen und sich dann selbst in die Küche stellen, um zu schnippeln, zu kochen und abzuschmecken.
Das Spindler und Klatt, eines von Berlins ersten Clubrestaurants
Berlin ist eine Stadt, in der man so ziemlich alles erleben kann. Nicht nur, aber besonders gilt das für Nachtleben und Gastronomie. Vom düsteren Technoschuppen bis zum aufpolierten Bonzenclub, von der Dönerbude an der Warschauer bis Haute Cuisine ist alles drin. Und den so verwöhnten Berliner reißt so schnell auch nichts mehr vom Hocker, wer sich als Gastronom hier behaupten will, braucht nicht nur ein verdammt dickes Fell, sondern auch verdammt gute Ideen. Um nicht zu einem der Läden zu werden, der mit großem Pomp eröffnet wird, nur um dann unter Besuchermangel zu leiden, und nach zwei Monaten verschämt wieder dicht zu machen, lassen sich viele Betreiber einiges einfallen.
Umami Indochine Cuisine in Berlin
Wenn man auf das Umami Restaurant im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg zugeht, sieht man als erstes die großen schwebenden Lampions, Holztische und das riesige Bild einer älteren, asiatisch anmutenden Frau. Die Frau auf dem Bild ist die Mutter von Besitzer Dikjubi, die ihn nicht nur liebevoll bekocht, sondern ihm auch die Liebe zu leckerem, gesundem Essen mit Stil beigebracht hat.
Diese 5 Sterne Restaurants in Berlin muss man besucht haben!
Berlin strotzt nur so vor Restaurants, vom Dönerimbiss bis zum McDonalds, vom familiengeführten Café bis zum Sterne Restaurant. Letztere besucht man eher selten, so man denn nicht zu den oberen Zehntausend gehört – ab und an, zu besonderen Gelegenheiten möchte man sich aber vieleicht doch einen Besuch in einem der besten und schicksten Sterne Restaurants Berlins gönnen. Die folgenden 5 gehören definitiv dazu!
Kollektivcafés in Berlin oder Zusammenmachen ist besser
Meine erste Begegnung mit dem Kollektivkonzept machte ich in einem siffigen Laden irgendwo in F’fain. Ich war wegen eines Punkkonzerts dort und die ganze Organisation war ein kollektives Laissez-faire: Eintrittskarten interessierten keinen, aber dafür konnte man sich an der provisorischen Bar auch eine halbe Stunde die Beine in den Bauch stehen, bis einer der Betreiber Lust bekam, just in diesem Moment ein Bier zu verkaufen. Apropos Lust: Dem Tontechniker war an diesem Abend nach übersteuert und laut as laut can.
Vorgestellt: John-Marie Boese
Warum heißt dein Blog Hauptstadt-Diva? Das ist immer die erste Frage, wenn ich auf Events gehe. Eine so richtig gute Erklärung gibt es nicht. Die Domain habe ich mir zu einer Zeit gesichert, als ich noch glaubte, dass man mit dem Verkauf von Domains ein bisschen Geld verdienen kann. Orientiert hatte ich mich sicherlich an der Bekleidungsmarke „Hauptstadt Rocker“, diese war damals noch relativ weit verbreitet und es schien als könnte man einen so „prolligen“ Namen irgendwie vermarkten. Naja, ich war halt jung ;-)
Der Sushi-Montag: Lecker japanisch essen bei Musashi
Montags ist Sushi-Tag! Zumindest in meiner Welt. Das Musashi ist dabei nicht der schickste und edelste Japaner Berlins – rein optisch betrachtet ist es zum Beispiel kein Vergleich mit dem Aki Tatsu in der Bergmannstraße: Es ist ein winziger, vielleicht zwei Meter breiter und etwa sechs Meter langer Raum.   Das Musashi ist dabei nicht der schickste und edelste Japaner Berlins – rein optisch betrachtet ist es zum Beispiel kein Vergleich mit dem Aki Tatsu in der Bergmannstraße: Es ist ein winziger, vielleicht zwei Meter breiter und etwa sechs Meter langer Raum. Seine Bestellung gibt man an einem Tresen auf – bei einer den Raumverhältnissen angepassten, winzigen Bedienung, die kaum über eben diesen Tresen drübergucken kann. Wenn man dann Glück hat, bekommt man einen Sitzplatz: An wärmeren Tagen kann man auch draußen sitzen, aber sonst ist der Jackpot dabei der Platz am Fenster. Von dem aus hat man nicht nur die beste Aussicht, sondern muss auch am wenigsten mit den nachströmenden Gästen und Lieferanten rangeln. Die Stehtische an der rechten Seite haben da schon eher schlechte (Platz-)Karten, deswegen sitzen wir meistens hinten – neben der Tür zur Küche, über der Kellerklappe und vor der Wand mit den Bildern von überbordenden Sumo-Ringern. [caption id="attachment_36971" align="alignnone" width="400"]Wakame Salat bei Musashi in Berlin (c) Alexander Winter Wakame Salat[/caption] Was am Musashi besonders nett ist, ist jedoch nicht nur die asiatische Höflichkeit. Es ist auch nicht die kunterbunt durcheinandergewürfelte Deko (die aus Platzgründen fast ausschließlich in Form von Lampions und schmückendem Geklimper von der Decke baumelt). Oder die mit Hingabe handgezeichneten Angebotskarten, bei denen man sich endlich mal merken kann, was Nigiri und was Maki ist. Was besonders nett und gut ist, ist das Essen selbst: Die Misosuppe vorweg hat da fast schon Tradition – besonders, wenn es draußen langsam kühler wird und die Schnupfenzeit näher rückt. In Japan wird diese heiße Mixtur aus Dashi (Fischsud), Miso (Sojabohnenpaste), Tofu, Frühlingszwiebeln und Wakame-Algen zum Frühstück gegessen. Das ist angeblich sehr gesund – aber das ist es als Mittags-Vorspeise bestimmt auch. Dasselbe gilt für den Wakame-Salat, der hier zwar überwiegend aus Gurken besteht, aber trotzdem schön knackig und lecker mit Sesam abgeschmeckt ist. Auf der Karte findet sich vor allem Sushi. Dazu gibt es japanische Salate, Nudeln, Tempura und Hühnergerichte, die ich bisher noch nicht probiert habe (der Sushi-Montag ist eben wörtlich zu nehmen), aber die allesamt gut aussehen und genauso frisch zubereitet werden wie das zur Stoßzeit manchmal noch lauwarme Sushi. [caption id="attachment_36972" align="alignnone" width="400"]Misosuppe bei Musashi in Berlin (c) Alexander Winter Misosuppe - eine japanische Spezialität[/caption] Für alle, die sich jetzt fragen, was Musashi eigentlich bedeutet: Es heißt „Kickboxer“ und ist gleichzeitig der Titel eines historischen Samurai-Romans von Yoshikawa Eiji. Dieser wurde während des Zweiten Weltkriegs als Fortsetzungsgeschichte in einer japanischen Tageszeitung veröffentlicht und hat alles zu bieten, was so ein Zeitungsroman braucht: Kampf, Liebe, Philosophie und Kunst. Die ganze Palette. Und mit der großen Angebotsplatte vom Berliner Musashi als Beilage wäre ich vermutlich sogar willens, diesen zäh anmutenden Brocken von einem Buch zu verschlingen. Kottbusser Damm 102, 10967 Berlin, Mo.-Sa. 12-22:30 Uhr und So. 14-22 Uhr Alle Bilder (c) Alexander Winter   ____ Deals für Sushi in Berlin findet ihr hier!  
Rosa Caleta - Jamaikanisch essen in Berlin Kreuzberg
Sommer, Sonne, Palmen, Strand und Meer, das verbinden die meisten von uns mit der Karibik. Tatsächlich lockt auf Jamaika jedoch auch fantastisches Essen und dafür muss man nicht einmal in die Ferne schweifen. Im Berliner Westen, mitten in Kreuzberg liegt das kleine Restaurant Rosa Caleta. Das Haus ist mit dichtem Efeu bewachsen, was gerade jetzt zum draußen sitzen einlädt. Die kleinen Holztische tun ihr übriges und so ist man schon in karibischer Stimmung, bevor der Kellner überhaupt die Karte an den Tisch gebracht hat.
Essen wie in Sri Lanka – im Chandra Kumari
Rund um die Bergmannstraße in Kreuzberg gibt es viele Möglichkeiten zu essen, viele kulinarische Spezialitäten geradezu. Das gilt besonders für einige bombastische indische Restaurants. Allerdings wird mir jeder, der schon mal für längere Zeit selbst in Indien war, bestätigen, dass die indische Küche in Deutschland viel zu oft nicht mit dem Original zu vergleichen ist. Das kleine Etablissement Chandra Kumari könnte hierbei eine der seltenen Ausnahmen sein. Zwar werden hier eher Gerichte aus Südindien und Sri Lanka angeboten, allerdings tut das den südasiatischen Gaumenfreuden keinen Abbruch. Ganz so scharf wie in diesen Regionen ist es dann zwar doch nicht, dafür gibt es aber, eben landestypisch, sehr viel Kokosnuss und natürlich Curry. Außerdem ist der Besitzer Fachmann der alten, indischen Heilkunst Ayurveda und Experte, wenn es um die Heilwirkung der einzelnen Gewürze geht. Und an Kräutern und Gewürzen wird hier definitiv nicht gespart.
Fleischlos schlemmen in Berlin Teil II: Von liebevoll serviert bis selbstgemacht
Das Angebot an vegetarischen und veganen Speisen in Berlin ist so vielfältig wie die Menschen, die hier leben. Für jeden Geschmack und in jeder Preisklasse lässt es sich schlemmen, ohne dass tierische Produkte zum Einsatz kommen. Auf den ersten Blick wirkt das Waterlily in der Karl-Marx-Allee ein bisschen verloren. Im Sommer versteckt hinter den riesigen Bäumen der Allee und inmitten von eher auf Masse bedachten mexikanischen, griechischen und deutschen Gasthäusern gelegen, könnte man das kleine vietnamesische Restaurant leicht übersehen. Doch wer einmal hier war, wird vermutlich immer wieder kommen. Die Auswahl an Suppen, Nudel- und Reisgerichten ist groß, vor allem auch deshalb, weil fast jedes zusätzlich zur Fleischversion nicht nur in einer, sondern gleich in drei veganen Varianten angeboten wird. So können Gäste zwischen Tofu, Sojafleisch und knusprig gebackenem Sojafleisch wählen. Dass die Gerichte frisch zubereitet werden, sieht man ihnen an und schmeckt man vor allem. Die Salate sind knackig und alles dampft und duftet, als hätte es noch nie ein Gefrierfach von innen gesehen. Dazu kommt das aufmerksame, sehr freundliche, aber nie aufdringliche Team, das einen Besuch im „Waterlily“ immer zu einer kleinen entspannten Auszeit macht. An dieser Stelle spielen dann auch die großen, satt-grünen Bäume der Allee ihren Trumpf aus. Wer trotzdem lieber zu Hause kulinarisch entspannen möchte, erhält die Gerichte, die allesamt ohne Geschmacksverstärker auskommen, auch zum Mitnehmen.
Street Food Thursday in Berlin: Uckermark meets Mexiko
Kreuzberg am Donnerstagabend. Es ist voll. Überall wuseln Menschentrauben durch die Straßen und sitzen Grüppchen mit Bier aus dem Späti auf dem Bürgersteig. Soweit nichts Neues. Rund um die Eisenbahnstraße ist es an diesem Tag aber noch ein bisschen voller als sonst. Denn es ist Street Food Thursday in der Markthalle IX.
Eis essen bei Fräulein Frost in Kreuzberg
Fräulein Frost ist ein zauberhafter Eisladen mitten im schönen Reuterkiez in Kreuzberg. Die erste Filiale des verspielten Eisladens eröffnete vor 5 Jahren, inzwischen kann man auch in Tempelhof in den außergewöhnlichen Eiskreationen schwelgen. An sonnigen Tagen stehen Berliner Hipster, Mütter mit Kindern und Eishungrige aller Arten in Dreierreihen vor der rosafarbenen Fassade und warten darauf, sich ein bis fünf Kugeln der cremigen Leckerei zu bestellen.
Caramello, Florida, Das Eis und Co. oder Mein Schatz, ich geh jetzt Eis essen
Bei den aktuellen Sommertemperaturen drehen sich meine Gedanken nur um das Eine: Ice Ice Baby. Ich starre verträumt auf Bilder vom schönen Vanilla Ice und die Zunge hängt mir aus dem Hals, wenn Farin Urlaub mit „Zitroneneis“ im Radio läuft. Geiler Scheiß? Geiles Eis, das ist das einzige, was mich ab 27 Grad noch interessiert.
Die süße Versuchung – Waffelstationen in Berlin
Wer mich kennt der weiß dass ich total auf süßes Essen stehe. Und immer mal wieder bin ich auf der Suche nach den Läden, in denen ich meiner Lust nachgehen kann. Mittlerweile habe ich auch ein paar Geschäfte gefunden die sich fast ausschließlich mit solchen Leckereien beschäftigen. Somit werde ich euch hier ein paar Locations vorstellen in denen ihr leckere Waffeln bekommt.
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