GROUPON GUIDE HAMBURG

Happenpappen – Die vegane Wohnküche in Hamburg Autor: ARNE EWERBECK | 13.4.2015

Dass sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen mit veganer oder vegetarischer Ernährung beschäftigen und dies auch immer wieder zum Gegenstand öffentlicher Diskussion wird, zeigt dass das Thema Essen in Deutschland gegenwärtig an Stellenwert gewinnt. Dazu gehört auch, dass viele Menschen ihre alltäglichen Essensgewohnheiten überdenken. Ganz besonders trifft dies auf das Mittagessen zu. Die in vielen Kantinen, Mensen und Imbissen allgegenwärtige Brat- oder Currywurst wird mittlerweile immer häufiger durch gesündere und vor allem abwechslungsreichere Angebote erweitert.




Weitere Artikel
Liberty Eiscafé und Bistro: vegane Köstlichkeiten am Fischmarkt
Der Hamburger Fischmarkt gehört nicht nur zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, sondern wahrscheinlich auch zu den am besten gelegenen in Hamburg. Zwischen den Landungsbrücken, dem Elbstrand und den Ufern der Elbe lohnt ein Besuch allemal, auch wenn gerade mal kein Fischmarkt sein sollte.
Alkohol von der Waterkant - Bier gebraut in Hamburg
Hamburg hat eine lange Tradition mit besten Zutaten für Lebensmittel und Getränke durch die Hanse. Und in Hamburg legt man großen Wert auf guten Geschmack. Auf diesem Nährboden gedeihen viele kleine Manufakturen, Röstereien, Backstuben, Küchen und andere Orte, die sich dem guten Geschmack und der hohen Qualität der Lebensmittel verschrieben haben. Man legt mehr Wert auf das eigene und besondere Produkt als auf eine große und auf Masse angelegte Herstellung. Ein gutes Beispiel für eine verfeinerte Weiterentwicklung eines Produktes ist der Gin. Früher als Fusel verschrien trifft man sich heutzutage gerne um ihn seines Geschmacks wegen zu konsumieren. Bevorzugt mit Gurke oder pur trinkt man den Clockers Gin, ein originales Hamburger Produkt, das man in einigen ausgewählten Läden kaufen kann. Oder in der Clockers Bar, wenn es mal wieder später wird. Vielleicht fange ich dann doch lieber mit einer anderen Hamburger Spezialität an, obwohl es auf den ersten Blick nicht besonders hanseatisch klingt: Bier. Klar denkt man mit Wehmut an die Zeiten, als am Kiez noch gebraut wurde mit eigenem Geschmack und man dieses originale Hamburger Bier auch überall in Hamburg kaufen konnte.
Mediterrane Köstlichkeiten in persönlicher Umgebung in der Casa Alfredo
Bei der Casa Alfredo in Hamburg St. Georg empfiehlt es sich, dringend zu reservieren, will man in den Genuss seiner Kochkünste kommen, denn viel Platz ist hier eigentlich nicht, und da sich das mediterrane Restaurant großer Beliebtheit erfreut, sind die ca. 35 Plätze heiß begehrt.
Die Kakaobohne erforschen kann man im Chocoversum in Hamburg
Die Welt der Schokolade ist so riesig, dass sie kaum in ein Geschmacksuniversum passt. Wozu auch, ein Chocoversuma ist doch viel genussreicher. Diesen Beweis tritt das Hamburger Schokoladenmuseum mit dem gleichen Namen an. So manches Museum ist eine dröge Institution mit ein paar historischen Dokumenten, doch nicht so das Chocoversum, denn hier sind die Sinne gefordert: riechen, schmecken, auf der Zunge zergehen lassen sind einige Stichworte. Eine riesen Vielfalt an Produkten kann man direkt im Museumsladen kaufen. Hier findet man alle möglichen und unmöglichen Dinge aus oder mit Schokolade: Duschgel, Pralinen, Seifen, Schokolade und Schokoriegel, ja sogar Schokobier. Und wer kreativ mit Schokolade umgehen möchte kann sich Formen und Rohstoff in Linsenform mitnehmen, selbst mit Schokolade Kreationen entwerfen und direkt in die speziellen Formen dafür gießen. Etwas über die Geschichte, die Kakaobohne an sich und über die Herstellung von Schokolade erfährt man im Museum. Die Führung durchs Chocoversum dauert 90 Minuten und wer möchte darf am Ende seine eigene Schokolade unter Anleitung sofort herstellen. Schokoliebhaber oder -süchtige, je nach Blickwinkel, können auch nach einigen Stunden immer weitere Varianten von Schokolade probieren und lecker finden. Das nennt man dann „Schokoholics“, aber keine Angst, es ist keinesfalls negativ gemeint.
Eppendorf geschmackvoll - Hier gehen Schokolade und Feinkost Hand in Hand
Schokolade ist lecker und das in allen Varianten und Geschmacksrichtungen. Bevor man sie isst darf sie auch schön anzusehen sein. Kleine Kunstwerke aus Schokolade, die gut schmecken und obendrein für das Auge ein Genuss sind findet man in einer gemütlichen Ecke unweit der U-Bahn Eppendorfer Baum. Im Schokovida kommt die Kakaobohne in Form und das sogar ziemlich hanseatisch als Seemann und mit Kapitänsmütze. Die Tafeln Schokolade sind aus hochwertigen Zutaten hergestellt und ein prima Mitbringsel oder einfach für patriotische Hamburger. Es gibt sie als Alsterblick, Heimathafen, Elbstrand oder Fischkopp. Das größte Element im Schokovida Laden ist der lange Tresen. Unter der Glasvitrine finden sich erlesene Pralinen und kleinere Schokotafeln in allen Farben und Geschmacksrichtungen, offen und zum Aussuchen. Bei mir weckt so etwas immer Kindheitserinnerungen, nur mit dem Unterschied , dass ich nun selbst für meine Schokolade bezahle und mich von daher völlig unvernünftig und lustbetont verhalten kann. Saisonal gibt es spezielle Formen, Farben und Geschmacksrichtungen, so z.B. zu Weihnachten den Erdbeerklaus, ein Schokoladenseeman mit Erdbeergeschmack. Offenbar ist es ein Trugschluss zu denken Schokolade hätte nur unterschiedliche dunkle Farben, Verpackungen und Farben sind genauso bunt wie die Geschmäcker. Im Schokovida schafft man es hervorragend Design und Geschmack zusammen zu bringen, die angebotenen Artikel würden auch ohne Probleme als Dekoration durchgehen. Auch zum gemütlichen Verweilen gibt es einige angenehme Sitzgelegenheiten in einer Art Lounge. Zum Kaffee oder zur heißen Schokolade kommt der feine Kakaogeruch des Ladens gratis dazu. Nach so viel Aroma muss ich eine kleine Runde in Eppendorf drehen. Die ganze Gegend hat so viele leckere Geschäfte mit erlesenen und bodenständigen Delikatessen.
Cafe Cholesterin - Zauberwelt am Hamburger Hafen
Die schönsten Dinge sind manchmal die, die man durch Zufall entdeckt. Das kleine Cafe Cholesterin, direkt am Hamburger Hafen gelegen, genauer gesagt am Baumwall, ist eine Perle der Gastronomie, die nur wenigen Hamburgern ein Begriff ist und das ganz zu unrecht. Hinter der Rotklinkerfassade betritt man das ganz eigene Universum von Luis Moura. Man fühlt sich wie ein Kind, das vor dem geschmückten Weihnachtsbaum steht und aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Jedes noch so kleine Detail der üppigen Dekoration ist liebevoll arrangiert und es wirkt, als ob es genau da, und nirgendwo sonst stehen darf.
Hofbräuhaus Hamburg – die Alm an der Elbe
In Hamburg Bier in Maßkrügen zu verkaufen, ist ein durchaus gewagtes Unterfangen. Wahrscheinlich stößt man kulturell gesehen an ähnliche Grenzen, wie wenn man in Bayern Krabben und Fischbrötchen verkaufen möchte. Es scheitert nämlich schon an der Sprache, denn in München isst man eine Fischsemmel, und das würde einem echten Hamburger Jung wohl nur unter Zahlung von Schmerzensgeld von der Zunge gehen.
Mittagstisch auf der Reeperbahn
Auf der Reeperbahn Nachts um halb eins, ist das Ziel der meisten Besucher glasklar: Bier her, oder ich fall um! Den meisten Partywütigen ist es auch ziemlich egal, wo oder wie sie ihre Kehle befeuchten und die unzähligen Kneipen stehen dicht an dicht, so dass man eigentlich nur eine Tür weiter taumeln muss, um in den Genuss diverser Alkoholika zu gelangen. Tagsüber, wenn die lustigen, bunten Lichter aus sind, sieht die Welt auf dem Kiez schon ganz anders aus. An gutes Essen denkt man da eigentlich nicht sofort, aber der Schein trügt - wer sich auskennt weiß, die Reeperbahn hat einiges an Schätzchen zu bieten, um den Gaumen zu erfreuen.
Kreative Pizza im "Das Mehl" in Hamburg
Italienische Restaurants, Pizzerien beziehungsweise Möglichkeiten schnell eine Pizza auf die Hand zu kaufen, gibt es in Hamburg, wie in allen deutschen Großstädten, zuhauf. Fast allen ist dabei jedoch gemein, dass sie alle so ziemlich die gleichen Pizzen verkaufen. Pizza Salami, Pizza Prosciutto e Funghi und Pizza Vegetaria. Ab und zu gibt es mit etwas Glück noch die ein oder andere kreative Ausnahme aber das war es dann in der Regel schon. Unterschiedliche Teige oder gar Soßen sucht man meistens vergeblich.
Gut und günstig essen in Eimsbüttel
Hamburg ist international – im Großen wie im Kleinen. Soll heißen: am großen Hafen ebenso wie im überschaubaren Schanzenviertel in Eimsbüttel. So lässt es sich hier problemlos innerhalb kürzester Zeit von Portugal über den Balkan bis nach Fernost reisen – zumindest kulinarisch.
Zum Spätzle – Schwäbisches NomNomNom
Uuuwieeee das oft vergessene Hamburger Viertel: Neustadt. Jedes mal aufs Neue stellt man sich bei einem Besuch in der Neustadt die Frage warum man eigentlich so selten hier ist. Es ist wunderschön, ein anderer Straßenbelag als Kopfsteinpflaster ist hier kaum zu finden, Altbauten soweit das Auge reicht und kleine, verwinkelte Gässchen, die alle einen einzigartigen Charme besitzen und in denen es etwas Schönes zu entdecken gibt. Am „Zum Spätzle“ kann man leicht vorbeilaufen, das sollte man allerdings zu vermeiden wissen, denn der Laden ist ein absolutes Juwel in der Hamburger Imbisslandschaft. Obwohl Imbiss eigentlich absolut untertrieben ist. Gut, man wird nicht am Tisch bedient, aber außer an Tagen an denen man so richtig Bock auf FullService á la „Madame hier und Madame da“ hat, tut das dem Genuss doch keinen Abbruch. Das „Zum Spätzle“ ist wie sein Namenspatron ein ganz, ganz kleines Vögelchen, hier passen höchstens 20 Menschen rein und dann wird es auf jeden Fall kuschelig.
The Golden Temple - Das original Esoterik-Teehaus im Univiertel
Ach ja, alle machen auf vegan und slow-food und alles bio und so, das kann manchmal schon fast nerven, vor allem, wenn es eigentlich nicht mehr um die Sache an sich geht, sondern nur darum, den Trend zu befeuern und möglichst viel Kohle damit zu scheffeln. Möp, we don´t like. Was dafür umso mehr geht, sind die Originale in der geliebten Hansestadt und genau so eines ist das Golden Temple Teehaus, schräg gegenüber vom Logo, dem legendären Veranstaltungsschuppen auf der Grindelallee.
Vorgestellt: DJ Aroma
Wer ist DJ Aroma? Wenn ich das immer so genau wüsste ! Mein Geld verdiene ich mit Musikproduktion, Vermarktung von Musik und als DJ. Meine Magisterarbeit habe ich über Männlichkeit im Hollywood Kino geschrieben und meine Profs wollten mich gerne dabehalten, aber an einer Uni ist es mir zu langweilig. Bücher v.a. Postmoderne Theorie und Romane lese ich immer noch gerne. Meistens bin ich viel unterwegs, v.a. um aufzulegen und ich nehme mir gerne etwas mehr Zeit und erkunde die schrägen/ glamourösen/ wilden/ langweiligen/ unerklärbaren Ecken, in die ich gerate. Das kann sehr viel Spaß machen wie in Istanbul oder Israel oder es kann in einem handfesten Streit mit russischen Diskothekenbesitzern enden, so genau weiß man das vorher nie. Zumindest ist mir selten langweilig.
Befried - Vegane Burger auf dem Kiez
Die vegane Ernährung gehört mit Sicherheit zu den Ernährung-Trends des Jahres 2013. Beweggründe auf eine rein pflanzliche Ernärhung umzustellen gibt es viele: Umweltschutz, Tierschutz, moralische und ethische Gründe, immer häufiger bekannt werdende Lebensmittelskandale und vieles mehr.
Luncheonette – Der neue superoberleckere Place-to-be in Ottensen
Mhhh was macht man, wenn man einen neuen Laden entdeckt, aufgrund von Äußerlichkeiten erst mal dagegen ist und alles Scheiße findet, um dann zu entdecken dass alles ganz toll ist? Nun ja, als erstes geht man tief in sich und erteilt dem eigenen Vorurteilsschwein eine Lektion, die sich gewaschen hat und danach revanchiert man sich, in diesem Fall mit einem Artikel, mit dem man hoffentlich dazu beiträgt, dass der Laden weiterhin brummt. Das Hipstertum ist so eine Sache, irgendwie gehört man ja dazu, aber man ist eben Initiator und Begründer von Trends (hoffentlich, toitoitoi), und nicht wie es so schön im Marketingdenglish heißt „Follower“.
Vorgestellt: Arne Ewerbeck
Arne ist ein 28 jähriger Blogger aus Hamburg, der seit 2010 den vegetarisch / veganen Food-Blog "The Vegetarian Diaries" betreibt. Schwerpunkt des Blogs sind Rezepte aus allen Bereichen des Küchenalltags. Darüber hinaus schreibt Arne auch immer wieder Beiträge zu Restaurants und anderen Lokalitäten, die interessante vegetarisch / vegane Gerichte anbieten. Zusätzlich gibt es seit einiger Zeit Rezensionen zu Kochbüchern und immer wieder wissenschaftliche Hintergründe zu den Themen Ernährung und Veganismus. Daraus ist zum Beispiel die Kolumne "Küchenlatein mit Arne" entstanden, die seit einiger Zeit auf "Susies Local Food" in regelmäßigen Abständen erscheint.
Eclair au Café – Ein Stück Frankreich in Hamburg
Im Herzen von Ottensen, dem Stadtteil von Hamburg der einst zu Dänemark gehörte und sich bis heute einen charmanten Dorfcharakter erhalten hat, braucht man schon den Kennerblick oder den Tip von einem Insider um nicht an dieser Perle französischer Backkunst vorbei zu laufen. Abseits von den Haupteinkaufsstraßen aber dennoch zentral gelegen befindet sich das Eclair au Café. Die inhabergeführte Boulangerie und Patisserie ist wirklich winzig aber keineswegs nur deswegen immer gerammelt voll. Von Dienstag bis Freitag ab sieben Uhr und am Wochenende ab acht Uhr stürmen die Ottenser in die Kleine Reinstraße 6 um sich mit Baguettes, Brioches, Croissants, Paninis oder wie der Name schon sagt Eclairs und Kaffee zu versorgen. Selbst bei Minusgraden sind die vier Außenplätze oft besetzt und das will etwas heißen in einem Viertel wie Ottensen, in der die Café Dichte besonders hoch ist.
Café Miller - Frühstück, Bier und Fußball auf St.Pauli
Ein geeignetes Café für eine Verabredung zu finden, hängt von vielen Faktoren ab. Mit wem will man sich treffen, welchen Zweck soll das Treffen haben, soll nur etwas getrunken oder auch gegessen werden, soll man möglichst ungestört bleiben und und und. Die Liste ließe sich mit Sicherheit fast beliebig erweitern.
Best Burgers against Bad Vibes im Saints & Sinners
Wer kennt sie nicht, die Tage an denen einfach alles ein bisschen too much ist. Das fängt meist schon damit an, dass man zuerst einmal schlecht geschlafen hat und danach scheint es unausweichlich, dass man mit dem linken Fuß zuerst aufsteht.
Schlemmen in Eppendorf - Drei tolle Tipps für Feinkostgeschäfte
Wer in Hamburg lebt, weiß natürlich längst, dass die Stadt mehr zu bieten hat als Fisch und Astra-Bier. Neben vielen Restaurants mit Essen aus der ganzen Welt gibt es zahlreiche Läden, Bistros und Bars, die sich dem besonderen kulinarischen Genuss verschrieben haben. Die Gegend rund um den Eppendorfer Weg etwa eignet sich hervorragend, um einen Schlemmer-Tag zu verbringen.
Was machen wir heute? Den Plattenladen in Wilhelmsburg besuchen
Wilhelmsburg ist heute eine Spielwiese für Leute, die noch vor zehn Jahren gerne in das Schanzenviertel gezogen wären. Manche sagen Gentrifizierung dazu, manche nennen es Aneignung von Raum, einige freuen sich über noch bezahlbare Wohnungsmieten, andere sprechen von Aufwertung und viele sagen, sie werden von hier verdrängt. Oft sind das Menschen, die nach der Sturmflut 1962 in das schäbige, billige und unter Elbhöhe liegende Wilhelmsburg kamen.
Schokoladige Verführung - B-Sweet kombiniert Dessous mit Schokolade
Hamburgs Hafen hat traditionell eine lange Geschichte mit der Kakaobohne. Viele kleine Verführer werden aus dieser Frucht hergestellt und klar ist meistens auch: Schokolade macht glücklich! Der Laden, der diesen Beweis auf die wohl schönste Art antritt liegt mitten im belebten Ottensen. Im B-Sweet geht es um Verführung mit den Schokoladenseiten des Lebens denn es gibt Dessous und Schokolade in einem Laden zu kaufen. Als ich am Samstag um die Mittagszeit vom Schoko- in den Dessousbereich gehe empfängt mich eine Gruppe bunt zusammen gewürfelter Damen die fröhlich Spitzenunterwäsche probieren. Die Atmosphäre ist locker, es wird viel gelacht und obwohl sich die meisten nicht kennen steckt die Fröhlichkeit an und ich möchte sofort auch eine der tollen Kombis aus Spitze in allen Farben und Größen probieren. Es ist einfach herrlich zwanglos und in der großen Auswahl fällt es schwer nichts zu finden was dem Körper schmeichelt. Die Schokolade scheint locker zu machen, anders als in der oft verschämten Atmosphäre eines klassischen Unterwäschegeschäfts werden hier alle Körper ungezwungen in schöne Hüllen verpackt, ob klein oder groß, dünn oder rund. Im vorderen Teil des Ladens, in dem es um die andere Schokoladenseite geht gibt es eine ebenso bunte wie große Auswahl an allerlei Dingen aus Schokolade. Da stehen Tassen aus Schokolade in denen man selbstverständlich Trinkschokolade servieren kann, solange bis sie schmilzt oder aufgegessen ist, neben Schokoladenstücken in verführerischen Verpackungen und sofort fällt die Parallele auf: Schokolade und Dessous passen gut zusammen! Natürlich dürfen bunte Liebesperlen aus Schokolade nicht fehlen und auch verführerische Früchte mit Schokoüberzug gibt es in vielen Varianten. B-Sweet ist einfach ein Paradies für alle Formen von Genuss aus der Kakaobohne, auch für das Auge, nur leider ohne Unterwäsche für Männer.
Veganz - veganer Supermarkt und Schuhladen in Hamburg
Mit dem Veganz besitzt Hamburg seit Juni 2013 eine Filiale der ersten veganen Vollsortiment-Supermarktkette Europas. Im Veganz finden sich insgesamt mehr als 6000 Produkte von über 200 verschiedenen Lieferanten. So fällt beim Betreten sofort auf, dass es sich hier nicht um einen kleinen Spezialitätenladen mit begrenzter Auswahl handelt, sondern viel mehr um einen Supermarkt im "klassischen Sinne".
Japanische Tees und vegane Speisen - diesen Mix gibts bei Dear Matsu
Das Dear Matsu in Hamburg Eppendorf hat sich ganz der veganen Küche und der hohen Kunst der Teezubereitung verschrieben. Die Inhaber Sylvia Graefke und Mathias Krull haben viele Jahre lang in München gelebt und gearbeitet. Inspiriert von dem Tushita Teehaus in der bayerischen Hauptstadt war bei ihrem Umzug nach Hamburg im letzten Jahr klar, dieses Konzept möchten sie unbedingt in der Hansestadt, in die sie sich auf den ersten Blick verliebten, etablieren. Nach langer Suche stießen sie auf eine passende Immobilie im beschaulichen und betuchten Eppendorf. Bis auf die ansprechende große Fensterfront musste hier jedoch alles erneuert werden. Nach einer intensiven Sanierungsphase eröffnete im April 2013 das Dear Matsu und die Arbeit hat sich gelohnt. Die Räume sind hell und dabei sehr einladend, der Tresen befindet sich in der Mitte des Raumes und ist nach zwei Seiten offen was den Anschein von einer offenen Küche entstehen lässt. Die Dekoration ist schlicht aber sehr liebevoll und detailreich, überall stehen frische Blumen und harmonisch arrangierte Kleinigkeiten.
Bonbons für große und kleine Kinder - Der Bonscheladen in Hamburg
Der Hamburger Bonscheladen in Altona ist mittlerweile eine Institution zu der Bonbonliebhaber aus ganz Deutschland pilgern. Und das kommt nicht von ungefähr, seit 2005 stellen die Inhaber Andrea Bock und Uwe Sponnagel mit ihrem mittlerweile sechsköpfigen Team Bonbons nach alter Tradition und mit Liebe zum Detail her. Auf der Suche nach einer beruflichen Neuorientierung war dem Paar nach dem Besuch in einer dänischen Bonbonmanufaktur klar, dies sollte ihre neue berufliche Passion werden. In der heimischen Küche wurde das autodidaktisch angelernte Fachwissen umgesetzt und neue Rezepturen entwickelt um ein komplett individuelles Produkt auf den Markt zu bringen. Die Mühen haben sich gelohnt, schon nach kurzer Zeit wurden ihre „Bonsche“, wie man in Hamburg Bonbons nennt, zum Verkaufsschlager. Ein Besuch in dem kleinen und liebevoll eingerichteten Ladengeschäft macht schnell klar warum.
Slim Jims – außergewöhnliche Pizzen im Herzen von St.Pauli
Dass die Pizza, speziell in Deutschland, noch gar nicht so lange zum täglichen Erscheinungsbild gehört, wird oft vergessen. Schnell hat sie sich zu einem der beliebtesten Fast-Food-Produkte und Lieblingsessen in vorwiegend italienischen Restaurants entwickelt.
Ein süßer Nachmittag im Schanzenviertel mit Kuchen und Eis
Neben der Reeperbahn, der Alster und St.Pauli gehört das Schanzenvierel mit Sicherheit zu den beliebtesten und bekanntesten Orten in Hamburg. Verkehrsgünstig gelegen und quasi mitten im Herzen von Hamburg, zwischen Altona und St.Pauli gelegen, lässt sich die Schanze ohne Probleme zu Fuß erkunden. In den 80er und 90er Jahren war das Schanzenviertel vor allem für sein alternatives Kulturangebot und den Multikulturalismus bekannt. Mittlerweile gilt es als eines der Szeneviertel in Hamburg.
Auf einen Abstecher in Teufels Küche!
Nein, der Name Teufels Küche ist nicht Programm, höchstens wenn Chefkoch Jimmy etwas in der offenen Küche flambiert oder auch die teilweise scharf gewürzten Speisen könnte man sich so ähnlich in der Küche des Belzebubs vorstellen, vorausgesetzt der kocht, aber das werden wir in diesem Leben wohl kaum jemals in Erfahrung bringen. Bis dahin kann man sich in „Teufels Küche“ geschmacklich eher verwöhnen lassen und währt sich dem Paradies näher als den Pforten der Hölle. Mittlerweile zu Kultstatus avanciert verkehren hier schon mal illustre Gäste wie Jan Delay oder HP von Scooter die nicht weit entfernt ihre Studios haben und sich hier mit dem nahrhaften und gesunden Mittagstisch versorgen. Die Einrichtung in der ehemaligen Schlachterei ist wunderschön. An den Vorbesitzer erinnern allerdings nur noch die altdeutschen Fliesenwände. Diese werden jetzt durch orientalische Lampen und grüne Mini-Mosaik-Fliesen Elemente aufgelockert. Vor allem der Tresen mit eingebauten Glasbausteinen ist ein Hingucker. Die zwei großen Esstische mit den Barhockern, an denen sich Mittags die Gäste zusammen niederlassen, sind schlicht und streng, so dass die Ausstattung nicht zu überladen und kitschig wirkt. Die beiden Schaufenster lassen den Raum atmen und spenden großzügig Licht, wenn man Glück hat erwischt man einen Fensterplatz und kann die Passanten beim vorbeiflanieren beobachten. Im Sommer laden Biergarnituren zum draußen sitzen ein, vorausgesetzt man ergattert noch einen Platz, das kann vor allem um die Mittagszeit und am Abend schwer werden, denn die „Teufels Küche“ besticht durch ihr ungewöhnliches Konzept. Dies ist schwer einzuordnen, ist es nun ein Restaurant oder ein Imbiss? Von jedem etwas! Wie auch bei der Einrichtung lässt sich hier nichts genau festlegen.
...everybody's talking about the good old days!
Irgendwann kommt die Zeit im Leben da hat man die Schnauze voll von schlechter Qualität. Nach Jahren stumpfen Konsums fängt man sich irgendwann an zu fragen was mache ich hier eigentlich? So wie früher, als einem Mutti immer gesagt hat, Kind iss doch kein McDonalds das ist ungesund und man sich immer nur dachte: „Jaja, laber nicht!“.
Restaurants in Ottensen: Motte meets Reh – und Knuth ist auch dabei
Ottensen ist einer dieser Stadtteile, wo man nur mal kurz hinfährt, um etwas zu besorgen, und dann doch den ganzen Tag zwischen den vielen kleinen Läden und schönen Cafés versackt.
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