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Hostaria la buona forchetta - Italienisch essen wie bei Mama

Autor: KATHARINA FLICK | 13.2.2015 |
Hostaria la buona forchetta  - Italienisch essen wie bei Mama

Die Hostaria la buona forchetta war bis vor kurzem in Familienbesitz, inzwischen haben zwei junge Männer den kleinen Laden im wunderschönen Gräfekiez übernommen. Geblieben ist jedoch die Idee eines Menüs „à la Mama“ und der original italienische Koch. Das Konzept einer Hostaria ist es, „Zuhause“ bei jemandem zu essen. Während bei den alten Besitzern auch die Dekoration etwas uriges, originales an sich hatte, haben die neuen Besitzer erst einmal mehr Licht, moderne Farben und einen frischen Anstrich in den Raum gebracht. Die großen Holztische sind geblieben, die Andenken an das italienische Dolce Vita aus vergangenen Tagen mussten jedoch weichen.

In der Hostaria kann man wunderbar einen romantischen Abend zu zweit verbringen, aber auch die kleine Firmenfeier mit 10 Personen einplanen. Das Konzept: Man lässt sich eine komplett auf italienisch verfasste Karte vom charmanten Kellner übersetzen und erklären und stellt sich dann aus zwei Varianten pro Gang sein eigenes Menü zusammen. Dazu wird Wein aus großen Fässern ausgeschenkt, Wasser und selbst gebackenes Rosmarinbrot gereicht. Das Menü wechselt monatlich, was den unschlagbaren Preis erklärt und die Küche sehr saisonal macht.

Gräfekiez


Ein Menü besteht in der Regel aus einem kleinen Gruß aus der Küche, dann folgt eine wunderbare Antipasti-Platte mit feinem Schinken, Käse, Bruschetta und weiteren Spezialitäten, die ebenfalls saisonal wechseln. Dann folgt ein Pasta-Gang, dieser wird entweder vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch angeboten. Die Pasta ist in der Regel hausgemacht und die Portion groß genug, um satt zu werden, aber klein genug, dass auch die restlichen Gänge noch Platz haben. Nachfolgend wird der Fleisch- oder Fischgang serviert. Möchte man rein vegetarisch essen, sagt man am besten bereits bei der Reservierung Bescheid. Fisch und Fleisch werden frisch zubereitet und mit einer kleinen Sättigungsbeilage wie Rosmarinkartoffeln serviert. Das schönste an der Hostaria ist, dass man einfach mal Zeit hat. Die Tische werden nicht zweimal reserviert, das heißt, man kann wunderbar zwischen den Gängen eine Pause einlegen, ein schönes Glas Wein trinken und gibt einfach ein Zeichen, wenn es weitergehen kann.

Der Nachtisch wird ebenfalls hausgemacht, meistens ist es eine italienische Spezialität wie Tiramisu, aber auch ein Apfelkuchen wird gern gereicht. Dazu bekommt man einen wunderbaren Espresso oder einen Espresso Macchiato und darf sich einen Schnaps zur Verdauung aussuchen. Wobei wir an dieser Stelle den hausgemachten Limoncello empfehlen würden. Auch hier gilt: Einer geht auf’s Haus, Nummer 2-3 muss dann bezahlt werden. Das schöne an der familiären Stimmung ist, dass man nach Hause geht und das Gefühl hatte, nicht nur im Kreis seiner Freunde, sondern auch bei Freunden gegessen zu haben.

Hostaria la buona forchetta

Graefestaße 83
10967 Berlin
http://www.hostaria-berlin.de/

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Journalistin und Food Bloggerin
Autor: Katharina Flick Journalistin und Food Bloggerin
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