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Das Viasko - ein veganes Paradies am Kottbusser Tor

Autor: JENS HOHMANN | 18.3.2015 |
Das Viasko - ein veganes Paradies am Kottbusser Tor

Was für Veganer und Vegetarier schon seit längerer Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde ist, entwickelt sich zu einem wahren Besuchermagnet. Denn der Ruf des Viasko eilt ihm voraus. Das viel gepriesene, heiß geliebte Viasko am Erkelenzdamm 49 liegt nicht weit entfernt von der Prinzenstraße oder der Haltestelle Kottbusser Tor. Inhaber Steffen Weigel erfüllte sich seinen Traum und eröffnete in einem ehemaligen Irish Pub das vegane Restaurant. Das rustikale Ambiente blieb nach dem Ausbau bestehen – gemütlich, praktisch, dezent. Jedoch laden jetzt Divane, Leseecken, Barhocker und Sitzbänke zum Verweilen ein. Verändert hat sich natürlich das Konzept: alles wird ausschließlich ohne tierische Produkte hergestellt, die Zutaten sind immer saisonal und kommen von regionalen Höfen, die verantwortungsvoll und ohne Chemie, biologisch produzieren. Kaffee beispielsweise wird aus dem Fairtrade Handel erworben und selbst die Weine, die aus dem Gut Löwensteinhof an der Mosel stammen, sind ebenfalls vegan hergestellt. Sie verzichten auf die sonst zugesetzte Gelatine und das Eiweiß, welches die Trübung des Weines verhindern soll. Die Terrasse des Viaskos bietet vor allem an sonnigen Tagen eine abgeschottete und biergartentaugliche Atmosphäre. Der Landwehrkanal plätschert in unmittelbarer Nähe und trotz seiner Nähe zum Trubel Kreuzbergs, ist es auf dem Erkelenzdamm ruhig und zurückgezogen. Perfekt um sich auf das köstliche Essen zu konzentrieren.

Vegan und lecker? – Und wie!

Es zweifeln die kritischen Geister nach wie vor, ob vegan überhaupt schmecken kann… aber war man einmal im Viasko und hat richtig zubereitetes Veganes probiert, könnte man dem Fleisch- und Milchkonsum für immer absegnen – auch wenn man davor inbrünstiger Vertreter von Rippchen und Hack war. Sowohl Weigel selbst, als auch Chefkoch Christian Meyer, leben vegan und wissen was und wie sie es tun. Die vielfältige und kreative Speisekarte ändert sich je nach jahreszeitlicher Ausbeute. Wie wäre es also mit einem Sesam Risotto mit Cashew-Auberginenröllchen auf Blattspinat, mit Frühlingszwiebeln und Cocktailtomaten? Oder einem Gyros Teller mit Soya-Gyros, Fladenbrot mit Kräuter“butter“ Krautsalat und veganem Zaziki? Dazu eine leckere Tagessuppe und ein Stück hausgemachter Kuchen und man ist im Himmel. Probieren sollte man auf alle Fälle das allseits beliebte Buffet, welches am Wochenende zwischen 11:00 und 15:00 Uhr für 13 Euro pro Person angeboten wird. Es wird von selbstgemachten, unglaublich guten Aufstrichen, Pancakes, Kuchen, Obst, Salatvariationen, fleischfreien Buletten (ebenfalls köstlich im Viasko), Gemüse- oder Reisbällchen, bis hin zu Seitansteaks alles geboten.

Gewissenhaft schlemmen

Das Personal ist sehr freundlich und immer zur Stelle. Die Hauptspeisen liegen bei 10 Euro, die Vorspeisen zwischen 4,50 und 8,50 Euro, während die Salate bei 3,50 Euro anfangen. Die Desserts gibt es ab 2,90. Kaffee gibt es selbstverständlich mit Sojamilch, oder alternativ mit Reis-, Mandel- oder Hafermilch. Für das Buffet sollte reserviert werden, da der Andrang groß ist. Geöffnet hat das Viasko von Mittwoch bis Freitag ab 17 Uhr und am Wochenende ab 11 Uhr. Es ist verlockend sich in das Essen hineinzulegen. Aber davor verspeist man lieber jeden Krümel selbst, und fühlt sich dabei besonders gut, da man weiß, woher alles kommt, und dass kein Tier leiden musste und das Konzept hier nicht nur Geldmacherei, sondern Lebenseinstellung und Ideal ist.

Viasko

Erkelenzdamm 49,
10999 Berlin
http://viasko.de/
Telefon: 030 88499785
Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag geschlossen
Mi, Do und Fr 17:00-23:00
Samstag und Sonntag 11:00-15:00, 17:00-23:00

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Autor: Jens Hohmann The Club Map
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