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Die Zuckerfee tanzt zwischen Kandis, Kaffee, Kakao und Kuchen

Autor: JENS HOHMANN | 30.1.2015 |
Die Zuckerfee tanzt zwischen Kandis, Kaffee, Kakao und Kuchen

Wer sich mal so richtig von der Zuckerfee bestäuben lassen will, mit Puder und Kitsch und Süßem, der sollte die Zuckerfee in der Greifenhagener Straße 15 besuchen. Das beschauliche Café strahlt eine romantisch-barocke Atmosphäre aus, und beim Betreten ist es ein Gefühl, als würde man einer Ballerina bei Tschaikowskis Tanz der Zuckerfee zuschauen.

Die Torten und Kuchen in der Vitrine laden ein verschlungen zu werden, dichte wabernde Schokowolken und Essensduft hängen in der Luft. Violette Wände, glitzernde Glasbehälter, goldener Stuck, funkelnde Kronleuchter an der Decke, dunkles Holz, Pralinen und frische Kekse in den Auslagen… all das bezaubert beim Eintreten und sorgt für erhöhte Flüssigkeitsmengen im Mundraum. Die Zuckerfee hat Süßes da und sorgt sich auch um die Qualität der Schokolade und Schlemmerzutaten, bietet aber auch Herzhaftes an. Waffeln, Pancakes, Pralinen und Kuchen gehören zur Hauptausstattung. Probiert sein will unbedingt das Sugar Plum Fairy Frühstück – hier werden Pancakes mit Butter und Ahornsirup mit warmen Heidelbeeren serviert. Dazu gibt es Bacon, Rührei, Toast und selbstgemachte scharfe Pommes frites und frisches Obst. Die Portion ist übrigens groß genug um zwei Leute zu versorgen. Die Variationen reichen von Baked Beans und Spiegelei bis zum klassischen Omelette. Ansonsten träufelt und pudert man hier mit Zimt, Zucker und Vanillesauce fröhlich vor sich hin.

Zuckerfee - Café in Berlin

Früh reservieren, Geduld trainieren – das Essen terminieren

Reservieren ist in der Zuckerfee wichtig, da es immer voll ist. Auf seinen Tisch zu warten gehört zum guten Ton. Sitzt es sich endlich sicher, der Außenbereich hat nur morgens Sonne zu bieten, kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Eigentlich verwunderlich, denn das Café ist nicht groß. Das Personal ist freundlich, aber manchmal etwas unkoordiniert, sodass es stressig werden kann. Sonderwünsche werden erfüllt, aber das kann bei viel Betrieb länger dauern. Für solche, die es eilig haben und wissen, dass Sie ungern auf Essen warten, ist eine Reservierung definitiv zu empfehlen, oder der Laden zu meiden. Trotzdem lohnt es sich, sich bei einem leckeren Smoothie oder einer heißen Schokolade in Geduld zu üben, denn das Essen ist wirklich lecker und liebevoll angerichtet. Seit neustem gibt es zum Beispiel das "Fernweh"-Frühstück mit Antipasti und Parmesan, Rosmarinschinken, Mini-Mozzarella und Tomate mit hausgemachtem Basilikum-Pesto, Vanillequark mit Fruchtspieß, Mandelcroissant und Himbeer-Kirsch-Marmelade…

Faire Fairy

Die Preise sind für das Gebotene gut: Für 8,90 Euro gibt es bereits eine Frühstückskombi, während beispielsweise zwei Spiegeleier mit hausgemachtem Brot 2,90 Euro kosten. Die Pancakes und Waffeln fangen bei 2,50 Euro an und werden je nach Topping teurer. Mit 2,10 Euro ist eine Tasse Kaffee geldbeutelfreundlich. Die Fee hat ein wechselndes Mittagsmenü. Gurkenschaum- oder Mangokarottensuppe, wispert man sich hier von Tisch zu Tisch beim Studieren des Angebotes zu. Da diese Rezeptwechsel stetig und vor allem saisonabhängig stattfinden und das Omelette auch mal mit rosa Pfeffer und Orangenschalen serviert werden kann, wird ein Besuch heute etwas anderes bringen als der in zwei Wochen.

Zuckerfee

Greifenhagener Straße 15,
10437 Berlin
http://www.zuckerfee-berlin.de
Telefon:030 52686144
Öffnungszeiten:
Montag Geschlossen
Dienstag bis Sonntag: 10:00-18:00

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Autor: Jens Hohmann The Club Map
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