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Gut behütet in München

Autor: MONIKA SCHREINER | 14.7.2014 |
Gut behütet in München

Johnny Depp hat einen, Pete Doherty auch und Indiana Jones sowieso. Was fragt ihr euch jetzt? Natürlich, einen Hut. Dieser war jahrelang so gut wie aus der Mode, doch nun trifft man wieder mehr Menschen mit dieser Art der Kopfbekleidung. Bis zu den 50er Jahren waren Hüte bei Männern und Frauen ein "Muss“, ohne sie ging man nicht aus dem Haus.

Als in den 60er Jahren ein sportlich ungezwungener Lebensstil modern wurde, und das Autofahren zunehmend populär, wurde der Hut zunehmend als unpraktisch empfunden. Mützen und Caps schützten fortan den Kopf gegen Wind und Wetter. Richtige Hüte wurden nur noch zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Trauerfeiern oder Pferderennen getragen.

Preisgekrönte Modelle der Hutmacherin Nicki Marquardt aus München

Wer sich heute einen Hut kauft, steht nicht selten vor der Qual der Wahl. Dabei stellt die Wahl des passenden Hutes zum jeweiligen Outfit eine große Herausforderung dar. Farbe und Form des Hutes müssen zum Gesicht des Trägers passen und natürlich zu der jeweiligen Kleidung, nebst Figur und Körpergröße. Beratung in solchen Fragen bekommt man in einem Fachgeschäft und davon hat München einige vorzuweisen. Das größte und renommierteste Geschäft für Hüte in München ist die Firma Breiter. In vier Filialen bietet das Familienunternehmen, bereits in der fünften Generation, ein vielfältiges Angebot, aber auch die dazu passenden Accessoires wie Handschuhe und Schals an. Die schönste Filiale befindet sich in der Münchner Fußgängerzone. Auf drei Etagen findet man alles, vom Trachtenhut bis zur Schildmütze.

Kleinere Geschäfte haben dagegen eine persönlichere Zusammenstellung ihres Sortiments. Dazu zählen zum Beispiel das Hutatelier von Christine Halbig in der Theatiner Passage oder der kleine Pavillion von "Hals über Kopf" nahe der Leopoldstraße (Nummer 49). Tipp: Bei "Hals über Kopf" muss man die Öffnungszeiten beachten. Montags ist geschlossen und unter der Woche nur nachmittags auf.

Eine große Auswahl an Hüten bietet Eisenblätter Triska im Münchner Glockenbachviertel

Meine drei persönlichen Lieblingsgeschäfte sind allerdings verstreut über die ganze Stadt, in Schwabing, im Glockenbachviertel und in Haidhausen. Alles sehr schöne Ateliers mit hochwertigen Kreationen. Da fällt die Entscheidung schwer, wohin zuerst. Vielleicht zu Eisenblätter und Triska in der Hans-Sachs-Straße? Hier gibt es eine große Auswahl, darunter auch sehr schöne Fascinators, kleine runde Scheiben für die Haare, verziert mit allerlei Federn oder anderem Beiwerk. Mit Kämmen oder Spangen befestigt passen sie ideal zum Hochzeitssoutfit. Um allerdings an einen maßangefertigten Hut der Marke Corona Lantana in der Belfortstraße zu kommen, muss man einen Termin ausmachen. In ihrer Werkstatt fertigt Anne Mauch Modelle nicht nur für private Kunden, sondern auch für Münchner Theater an. Das hat sie mit der Modistin Nicki Marquardt und deren Laden in der Türkenstraße gemein. Letztere entwirft für Roeckl und Loden Frey genauso wie für die Festspiele Oberammergau. 2012 wurde sie mit ihrem Falthut mit dem red dot Award für besonders innovatives Design ausgezeichnet. Ungewöhnliches aus Filz, aber auch Strohhüte sind ihr Markenzeichen. Also nichts wie hin und einfach mal etwas Neues probieren!

Hutmode im Pavillon: Hals über Kopf in München Schwabing

Weitere Infos:

http://www.hutbreiter.de

http://huete-ch.de

http://www.eisenblaetter-triska.de

http://www.coronalantana.com/

http://www.nickimarquardt.de/de/

http://www.roeckl.de

http://www.lodenfrey.com

http://de.red-dot.org

 

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Autor: Monika Schreiner Isarblog
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