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OkkiDokki: außergewöhnliche (Kinder)-mode in Köln

Autor: KORINNA ZEIS | 14.7.2014 |
OkkiDokki: außergewöhnliche (Kinder)-mode in Köln

An einem gewöhnlichem Mittwoch Morgen besuche ich Ingrids Laden OkkiDokki, in der Merowinger Straße, in meinem Veedel Südstadt. Freundlich begrüßt sie mich, bedient noch schnell ein bis zwei Kundinnen, während ich meine Fotos schieße. Dann hat sie Zeit für mich.

Bereitwillig erzählt mir Ingrid die Geschichte ihres Ladens, die natürlich eng mit ihrem Leben verbunden ist. Dass sie Mode liebt und lebt, merkt man auf den ersten Blick. Dass diese Mode auch noch größtenteils fair produziert wird und oft aus hochwertigen Bio-Stoffen besteht, ist ein weiterer Pluspunkt und kommt bei der Kundschaft gut an. Mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sich Ingrid schon während ihrer Tätigkeit für Gerling und kam so mit vielen Firmen, die ökologisch produzieren, in Kontakt. Als sie für ihre Tochter nicht wirklich modische Bio-Kindermode in Köln fand, eröffnete sie vor 6 Jahren OkkiDokki.

Die studierte Geographin führt mich durch das Ladengeschäft und erklärt mir leidenschaftlich einzelne Label, Marken und Lieblingsstücke.

Okkidokki

Bei OkkiDokki findet man kunterbunte Mode für große und kleine Menschen. Besonders die skandinavischen Labels, wie zum Beispiel Villervalla, Smafolk, Katvig und Melton haben es Ingrid angetan. Alles ist nach Farben geordnet und so wirkt manches Regal wie ein kleiner Regenbogen. Renner im letzten Winter waren Walkanzüge aus Wolle von Disana für die Kleinen, Melton-Socken mit lustigen Tiergesichtern und knallige Shirts mit aufgenähten Applikationen von LipFish. Bei den Erwachsenen gibt es ein Topmodell: die Antifit-Jeans von Nikita, schon mehrfach an Mama-Popos in der Südstadt bewundert. Auch sehr beliebt sind die Jerseyteile von Naketano, eine Marke die ausschließlich in Europa produziert.

Okkidokki

Neue Klamöttchen und Inspirationen findet die Modebegeisterte auf vielen Messebesuchen oder durch persönliche Kontakte zu Designern, die sogar manchmal selbst ihre Kollektionsteile in den Laden bringen. Immer fragt sie nach wie und wo produziert wird. Dennoch schafft es auch konventionelle Ware in den Laden. Ganz kann man sich dagegen nicht verschließen, meint Ingrid und so ergibt das eine interessante Mischung mit einem guten Gefühl. Und diese Klamottenmischung ist ganz Ingrid, denn jedes einzelne Teil, was sie ordert, würde sie selbst tragen oder ihrem Kind anziehen, versichert sie mir. So verwundert es mich kaum, dass mir nicht nur ein Teil gefällt, sondern ich gleich für meine Tochter den halben Laden leer kaufen möchte.

Okkidokki

Als nächstes erfüllt sich die OkkiDokki-Chefin den Traum einer eigenen Kollektion mit dem Namen „LuK“. Denn eigentlich wollte Ingrid früher einmal Modedesign studieren. Jetzt setzt sie mit Hilfe einer befreundeten Schneiderin ihre kreativen Ideen um. Auch hierbei spielt das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle. Genäht werden die limitierten und durchnummerierten Kollektionsteile aus hochwertigen Reststoffen, die aus Italien kommen. Einen Muster-Rock aus silbrigem Jersey konnte ich sogleich bewundern. Auf jeden Fall schaue ich bald nochmal rein, um durch die fertige Kollektion zu blättern, die auch noch von Ingrid handbemalt wird. Na wenn das mal keine kreative Ladenbesitzerin ist.

Okkidokki

Merowinger Straße 41

50677 Köln (Südstadt)

http://www.okkidokki.de

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Autor: Korinna Zeis Golden Cage
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