GROUPON GUIDE HAMBURG

Auf einen Abstecher in Teufels Küche!

Autor: JANNY SCHULTE | 14.7.2014 |
Auf einen Abstecher in Teufels Küche!

Nein, der Name “Teufels Küche“ ist nicht Programm, höchstens wenn Chefkoch Jimmy etwas in der offenen Küche flambiert oder auch die teilweise scharf gewürzten Speisen könnte man sich so ähnlich in der Küche des Belzebubs vorstellen, vorausgesetzt der kocht, aber das werden wir in diesem Leben wohl kaum jemals in Erfahrung bringen. Bis dahin kann man sich in „Teufels Küche“ geschmacklich eher verwöhnen lassen und währt sich dem Paradies näher als den Pforten der Hölle. Mittlerweile zu Kultstatus avanciert verkehren hier schon mal illustre Gäste wie Jan Delay oder HP von Scooter die nicht weit entfernt ihre Studios haben und sich hier mit dem nahrhaften und gesunden Mittagstisch versorgen. Die Einrichtung in der ehemaligen Schlachterei ist wunderschön. An den Vorbesitzer erinnern allerdings nur noch die altdeutschen Fliesenwände. Diese werden jetzt durch orientalische Lampen und grüne Mini-Mosaik-Fliesen Elemente aufgelockert. Vor allem der Tresen mit eingebauten Glasbausteinen ist ein Hingucker. Die zwei großen Esstische mit den Barhockern, an denen sich Mittags die Gäste zusammen niederlassen, sind schlicht und streng, so dass die Ausstattung nicht zu überladen und kitschig wirkt. Die beiden Schaufenster lassen den Raum atmen und spenden großzügig Licht, wenn man Glück hat erwischt man einen Fensterplatz und kann die Passanten beim vorbeiflanieren beobachten. Im Sommer laden Biergarnituren zum draußen sitzen ein, vorausgesetzt man ergattert noch einen Platz, das kann vor allem um die Mittagszeit und am Abend schwer werden, denn die „Teufels Küche“ besticht durch ihr ungewöhnliches Konzept. Dies ist schwer einzuordnen, ist es nun ein Restaurant oder ein Imbiss? Von jedem etwas! Wie auch bei der Einrichtung lässt sich hier nichts genau festlegen.

Teufels Küche

Als Gast betritt man die Räumlichkeiten und steht eigentlich mitten in der offenen Küche, die hinter den bereits erwähnten Tresen gebaut ist und Einblicke in die Kochkunst der Belegschaft ermöglicht, denn hier gibt es nichts zu verbergen. Bestellt wird am Tresen, die Getränke nimmt man sich selbst und dann geht es nur noch darum einen Platz zu finden, denn Reservierungen sind hier nicht möglich, dafür ist die „Teufels Küche“ dann doch eher Imbiss als Restaurant, auch wenn die Qualität der Gerichte eher wieder in Richtung gehobene Küche tendiert. Die Preise liegen dafür im ordentlichen Mittelmaß und die Portionen sind riesig. Die Gerichte lassen sich am leichtesten mit kreativer Crossover Küche beschreiben. Ein gern gegessener Klassiker sind die Merguez Würtschen an Kartoffelpüree mit Rosmarin und Schafskäse, die unter anderem neben den Thai-Nudeln mit Erdnusssauce oder dem Orient Fried Rice mit Minzdip auf der Standardkarte vertreten sind. Dazu gibt es täglich wechselnde Tagesgerichte die allesamt aus frischesten Zutaten direkt bei Bestellung zubereitet werden.

Teufels KücheTeufels Küche

Die „Teufels Küche“ ist vor allem beim Szenepublikum sehr beliebt, obwohl man nicht sagen kann dass sich das im Alter widerspiegelt. Jeder der offen für etwas Neues ist und nicht auf seine altbekannten Standards pocht wird sich hier wohl fühlen. Dieser Ort ist voller Leben und dementsprechend vor allem zu den Stoßzeiten laut, dafür begegnen sich die Menschen hier, ob nun zum Mittagstisch oder als Einleitung zum Clubabend. Besitzer Sharam Nia hat hier etwas ungewöhnliches geschaffen das die Hamburger seit Jahren begeistert feiern.

Teufels Küche

Ottenser Hauptstraße 47

22765 Hamburg

 

Öffnungszeiten

Montag – Samstag 11.00 – 23.00

Sonntag 12.00 – 22.00

Web: http://www.teufels-kueche.net

 

____

Deals für Restaurants in Hamburg findet ihr hier!

Freie Autorin
Autor: Janny Schulte Freie Autorin
{}