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Ausflug ins Wunderland: Die Berliner Pfaueninsel

Autor: KATJA THIEDE | 29.8.2014 |
Ausflug ins Wunderland: Die Berliner Pfaueninsel

Idyllische Fleckchen gibt es viele in und um Berlin: versteckte Ecken im Park, kleine grüne Oasen inmitten von Betonwüsten oder brachliegende Industrieflächen, die den perfekten Fotohintergrund bilden. Was diese Orte gemeinsam haben? So ganz ausblenden lässt sich die Großstadt dort nicht. Anders auf der Pfaueninsel. Das kleine Eiland im Berliner Südwesten katapultiert Besucher nach einer nicht mal fünfminütigen Havel-Überfahrt in eine andere Welt.

Ankunft auf der Pfaueninsel: Begrüßung durch die Namensgeber

Etwa jede viertel Stunde bringt eine kleine Fähre Besucher vom Festland in Wannsee auf die Insel. Dabei wird ziemlich schnell deutlich, wem die Pfaueninsel ihren Namen zu verdanken hat. Kaum dass man einen Fuß auf das noch unbekannte Stückchen Land gesetzt hat, kreuzen die ersten farbenprächtigen Vögel den Weg der Gäste. Ihre Scheu vor Menschen haben sie scheinbar schon lange abgelegt, sodass Vogelfreunde die Tiere aus nächster Nähe beobachten können.

Baden verboten: Naturschutzgebiet Pfaueninsel

Exotische Pflanzen und einheimische Tiere auf der Pfaueninsel

Nicht weniger bunt und daher nicht weniger schön anzusehen ist der Rosengarten mit seinen über 200 Arten, die im Sommer in allen möglichen Farben blühen. Aber auch im Herbst und Winter versprühen die dornigen Sträucher, die alten Zäune und Torbögen sowie die verschlungenen kleinen Wege eine ganz besondere, fast schon mystische Atmosphäre.

Weiter den ausgeschilderten Weg entlang geht es durch waldige Abschnitte, vorbei an Wiesen, einsamen Buchten, einer Fontäne und einer Vogelvoliere zum ehemaligen Kavaliershaus, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Auch wenn oder gerade weil die idyllische Landschaft zum Picknick im Grünen oder einer Schwimmpause in der Havel verleitet, sollten Besucher dran denken, dass die Pfaueninsel unter Naturschutz steht und die vorgegebenen Wege nicht verlassen werden dürfen. Lediglich auf ausgewiesenen Flächen, wie der Liegewiese unweit des Kavalierhauses, ist Toben und Chillen erlaubt.

Unterwegs Richtung Meierei mit der nachgebildeten mittelalterlichen Abtei begegnen Inselbesucher nicht nur diversen Vogelarten wie Kormoranen, Spechten und – mit Glück – einem in der Nähe angesiedelten Seeadler, sondern passieren auch Pferdekoppeln und Wiesen, auf denen Gänse und Schafe grasen.

Schloss auf der Pfaueninsel

Abschluss: Schlossbesichtigung auf der Pfaueninsel

Am Ende des Rundweges liegt schließlich das historische Schloss, das von Dienstag bis Donnerstag zwischen 10 und 17 Uhr im Zuge einer Führung besichtigt werden kann. Ein Kombiticket für Überfahrt und Schlossbesuch gibt es auf der Fähre für drei Euro; die Fahrt allein kostet zwei Euro hin und zurück. Wer die Insel gemütlich umrunden möchte, ohne sich das Innere des Schlosses anzusehen, sollte etwa eine Stunde einplanen.

Pfaueninsel, 14109 Berlin, http://www.pfaueninsel.info

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Freie Autorin
Autor: Katja Thiede Freie Autorin
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