GROUPON GUIDE BERLIN

Berlin von oben

Autor: JENS HOHMANN | 1.4.2015 |
Berlin von oben

Für alle die hoch hinaus wollen und keine Lust haben großartig was dafür zu tun, gibt's hier eine nette Auflistung an Möglichkeiten, die diesen Wunsch erfüllen. Denn um die Welt mal vom hohen Ross zu betrachten, muss man nicht gleich große Töne spucken, sondern einfach die Perspektive wechseln.

Von wegen aussichtslos

Selbst die wenigsten Urberliner waren schon oben auf dem Fernsehturm und das obwohl das Wahrzeichen schon seit den 60ern das Stadtbild prägt. Das hat vielleicht mit dem Touristenandrang und den dadurch entstehenden Warteschlangen zu tun oder der Tatsache, dass man als Berliner nicht dem “Mainstream” frönen will. Trotzdem lohnt es sich aus 207 Meter Höhe auf die Hauptstadt zu schauen und all die Sehenswürdigkeiten in Berlin von oben zu sehen. Ab 23 Euro lässt es sich sogar im Restaurant “Sphere” ein kleines Frühstück zu sich nehmen, ohne unten Warten zu müssen – wenn der Kauf online abgeschlossen wurde. Die reguläre Eintrittskarte hingegen kostet 13 Euro. Besonderes Highlight des kulinarischen Erlebnisses auf des Turmes Spitze ist, dass sich das Restaurant um die eigene Achse dreht, sodass man in einer Stunde quasi eine komplette Rundfahrt gemacht hat. November bis Februar ist ab 10 Uhr bis 24 Uhr geöffnet und von März bis Oktober ab 9 Uhr morgens.

99 Luftballons...

...nicht ganz, aber ein ganz Großer! Der Weltballon an der Zimmerstr. 95, nicht weit vom Checkpoint Charlie, ist einer der größten Heliumballone der Welt. Ganze 150 Meter geht es hinaus und damit man nicht abhebt, sorgt ein Stahlseil für die Bodenfestigkeit. Aus luftiger Höhe lässt es sich ungehindert und zu allen Seiten den Blick auf die Stadt genießen. Im Sommer kann man bis 00:30 Uhr den Ballon erklimmen und die Skyline im Dunkeln bewundern. Ein einzigartiges Erlebnis, welches eventuell nur noch von den Helikoptertouren getoppt werden kann, die Air Service Berlin, Eigentümer des Ballons, anbietet. Für 200 Euro fliegt man direkt über die Hauptstadt und kann die diversen Sehenswürdigkeiten aus neuer Perspektive bewundern. Der Ballon bleibt für schmalere Geldbeutel: 20 Euro und man ist oben.

Sky-Elevator

Am Potsdamer Platz trifft man sich entweder um ins Kino zu gehen, das Filmmuseum oder das Legoland zu besuchen oder das Sony Center auseinander zu nehmen. Manche gehen auch ins Gewerbemuseum oder in die Philharmonie. Kultur und ihre Pop-Culture-Babies werden hier groß geschrieben. Doch kaum einer kennt den Panorama Punkt und seinen Aufzug und das obwohl dieser der schnellste Europas ist. Direkt an der Potsdamer Straße 1 lässt es sich binnen 20 Sekunden in den 25. Stock fahren. 100 Meter über dem Boden können auf der Aufsichtsplattform an klaren Tagen der Teufelsberg und sogar die Windmühlen an der Grenze zu Brandenburg gesehen werden. Interessante Einblicke in die Geschichte des Potsdamer Platzes in Freiluftausstellung erhält der Besucher zusätzlich. Im Panoramacafé kann ausgespannt werden. 6,50 Euro kostet die Auffahrt, die von 10 bis 17:30 durchgeführt wird. Während der Berlinale ist der Panorama Punkt für die Öffentlichkeit unzugänglich. Ganz in der Nähe kann man übrigens in der Puro Sky Lounge feiern, Drinks schlürfen und dabei die Aussicht genießen. Der Club liegt im Europacenter in der Tauentzienstraße 9-12. Eine fast komplett verglaste Front bietet eine gute Sicht aus dem 20 Stock.

Die Goldelse grüßt

Regisseur Wim Wenders machte sie in seinem Film „Wings of Desire“ zum Star: Die Siegessäule. Insgesamt 69 Meter ragt sie über den Großen Stern und den Tierpark empor. 285 Stufen erklimmen, um zur Aussichtsplattform zu kommen: ein kleines Übel. Nachdem die Viktoria, der eigentliche Name der Goldelse, samt Säule saniert wurden, kann man seit 2011 auch von hier wieder Berlin von oben begutachtet werden. Dieser Aussichtspunkt ist einer der günstigsten, die die Stadt zu bieten hat: mit nur 3 Euro schnuppert man Höhenluft.

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Autor: Jens Hohmann The Club Map
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