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Berliner Dom - viel Geschichte und tolle Aussicht

Autor: CHRISTOPH PÖTHKE | 20.3.2015 |
Berliner Dom - viel Geschichte und tolle Aussicht

Übersehen kann man den Berliner Dom dank seiner mächtigen Erscheinung und seiner eindrucksvollen Kuppel kaum. In den Jahren 1894 bis 1905 wurde die ehemalige Hof- und Domkirche der Hohenzollern unter Kaiser Wilhelm II. neu erbaut und gehört heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zu verdanken ist das sicherlich auch der beindruckenden Außenfassade, den prunkvollen Innenräumen, der Geschichte des Doms und natürlich der Aussicht, die man von der Kuppel aus auf Berlin hat.

Auch heute noch spielt der Berliner Dom mit seinen etwa 1650 Sitzplätzen bei großen Gottesdiensten und Veranstaltungen anlässlich von besonderen Staatsakten oder besonderen politischen Ereignissen eine wichtige Rolle. Besonders sehenswert sind darüber hinaus vor allem die Tauf- und Traukirche, das Kaiserliche Treppenhaus, das Dommuseum und natürlich die Predigtkirche mit der beeindruckenden Kuppel. Zusätzlich finden in den Haupträumlichkeiten aber auch normale Gottesdienste, Führungen, christliche Veranstaltungen, Glaubens- und Taufkurse, monatliche Andachten, Vespern, Kindergottesdienste und Jugendarbeit mit Konfirmanden statt. Auch für musikalisch Interessierte ist der Berliner Dom mit über 100 Konzerten im Jahr und musikalischen Veranstaltungen einer der interessantesten Orte in Berlin.

Berliner Dom

Einen Besuch wert ist allerdings auch die Hohenzollerngruft unter dem Dom. Zwischen massiven Stein- und Marmorsärgen lassen sich hier viele Vertreter dieses alten preußischen Königshauses finden, so auch der letzte preußische König Friedrich Wilhelm II. Besonders Kultur- und Architekturfreunde kommen dank der eindrucksvollen Gewölbe auch hier wieder auf ihre Kosten. Wem das zu unterirdisch ist, der genießt das Berliner Panorama am besten von der Aussichtsplattform unterhalb der Kuppel auf einer Höhe von 50 Metern. Einen Aufzug gibt es allerdings nicht, Beinmuskeln sind gefragt.

Auf der so genannten Spree-Insel gelegen ist der Berliner Dom in guter Gesellschaft — besonders was Kunst und Kultur in Berlin angeht. Direkt nebenan befindet sich nämlich zum einen das Alte Museum, ein klassizistisches Gebäude, welches heute die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin beherbergt. Zum anderen steht dort aber auch die 2011 eröffnete Humboldt-Box, ein Ausstellungsgebäude mit ungewöhnlicher Architektur, in dem man sich zur Geschichte des Berliner Stadtschlosses und zum Bau des Humboldt-Forums informieren kann. Für die warmen Tage lädt der Lustgarten mit seinem Springbrunnen zum Verweilen ein. So zieht es viele Menschen, egal ob Berliner oder Touristen, auch heutzutage noch zum Entspannen im Frühling und Sommer auf die Wiesen vor den Berliner Dom.

Berliner Dom

Geöffnet ist der Berliner Dom im Sommer von 09.00 – 20.00 Uhr, im Winter von 09.00 – 19.00 Uhr. Der Eintritt kostet 7,- Euro und ermäßigt 5,- Euro. Audioguides in den Sprachen deutsch, englisch, spanisch und italienisch kosten 3,- Euro zusätzlich.

Berliner Dom

Am Lustgarten
10178 Berlin
http://www.berlinerdom.de/

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Freier Autor
Autor: Christoph Pöthke Freier Autor
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