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Betahaus Berlin oder Sag mal, woran arbeitest du eigentlich grade?

Autor: SABINE WIRSCHING | 2.2.2015 |
Betahaus Berlin oder Sag mal, woran arbeitest du eigentlich grade?

Meine persönlichen Top3 der Arbeitsorte in Berlin (Reihenfolge nicht nach Priorität): Rosenstraße am Hackeschen Markt, Paul-Lincke-Ufer und – überraschenderweise – der Moritzplatz. Die Vorteile der ersten beiden liegen klar auf der Hand, hier gibt’s einfach umwerfend viel Auswahl an wirklich gutem und günstigem Mittagessen. Das eine quillt zwar vor Touristen über und das andere vor Hipstern, aber bei beiden kann man dieselbe Technik anwenden: zügig rechts überholen und notfalls mit möglichst viel Berliner Dialekt rumpöbeln. Danach ist der Weg frei.

Am Moritzplatz muss man sich um Platz wenig Sorgen machen, hier findet man höchstens den ein oder anderen crackkochenden Junkie im Kellerzugang, aber auch da hilft Berlin-Style in Form von Pöbel oder einfach machen lassen. Und die spezielle Art von Platz, die der Moritzplatz in Form des betahaus‘ zu bieten hat, macht ihn nicht nur für mich, sondern für alle Leute mit fixen Ideen zu einem der besten Arbeitsorte in Berlin. Warum das so ist, erklärt sich ganz einfach:

Betahaus Berlin © Stefano Borghi

Was ist das betahaus?

Das betahaus bietet seit April 2009 Co-Working-Space für Freelancer, Start-up-Gründer und alle anderen an, die hier ihre Projekte entwickeln wollen. Sie können hier in Teil- oder Vollzeit Räume mieten, die Meetingräume und vor allem das kreative Potential der Mit-Arbeiter nutzen. Denn hier ist man auch als One-Man-Company nie allein – und wenn es an knifflige Aufgaben geht, findet sich immer jemand, der Zeit zum Diskutieren hat. Und vielleicht ein eigenes Problem hat, das sich gemeinsam lösen lässt.

Wo wird gearbeitet?

Bis zu 200 Freelancer &Co. finden Platz in den Büros, außerdem steht mit dem FabLab eine offene High-Tech-Werkstatt zu Verfügung – für die Ideen, die vom Papier in die reale Welt übersetzt werden sollen. Dazu kommen diverse Workshops, die Open Design City und sogar Platz für Ausstellungen und Events. Und nicht zu vergessen: das Café, das mit seiner ausgefallenen, hölzernen Ausstattung ein bisschen an ein Studentenzimmer erinnert. Nur, dass auf diesem Hochbau keine Matratze liegt, sondern neue Perspektiven mit Luft nach oben entstehen.

Betahaus Berlin © Stefano Borghi

Und was ist das Beste am betahaus Café?

Neben der Gemeinschaft ist das definitiv der Taboulé im Glas: Die Portion von Couscous-Salat mit Rosinen und frischer Petersilie macht zum Mittag satt, aber nicht schlapp. Und die Cookies sorgen für schnelle Energie und neue Motivation, wenn am Nachmittag der Zuckerspiegel in den Keller rutscht (funktioniert morgens aber auch schon). Darüber hinaus gibt es hier Säfte, Club Mate und einen täglich wechselnden heißen Lunch – und natürlich Kaffee. Denn Innovation hin oder her: Ohne Koffein hat Kreativität einfach keine Chance.

betahaus

Prinzessinnenstraße 19-20

Haltestelle Moritzplatz

Öffnungszeiten Café: Mo.-Fr. 9-18 Uhr

http://www.betahaus.com/berlin/

http://opendesigncity.de/

 

Alle Bilder: © Stefano Borghi

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Autor: Sabine Wirsching Rocknroulette
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