GROUPON GUIDE MÜNCHEN

Ein Dorf in München - Die Breisacher Straße in Haidhausen

Autor: GERHARD BAUER | 12.9.2014 |
Ein Dorf in München - Die Breisacher Straße in Haidhausen

Woraus besteht ein typisches bayerisches Dorf? Kirche, Wirtshaus, Kramerladen und ein paar Häuser drumherum. Nicht nur auf dem Land, sondern auch mitten in München gibt es solche Dörfer. Zum Beispiel meine Straße, die Breisacher Straße im Französichen Viertel von Haidhausen. Hier finde ich in einem kleinen Umkreis alles, was ich zum täglichen Leben brauche.

Bäckerei Günther

Unsere Straße beginnt mit einem italienischen Restaurant, dem Il Cigno ( "der Schwan" ). An schönen Tagen sind die sonnigen Plätze vor dem Lokal sehr begehrt. Von dort sieht man nicht nur den eleganten Bordeauxplatz, sondern auch gleich gegenüber eine der schönsten Apotheken von München: Die St. Johannis Apotheke. Wer keinen Platz vor dem Il Cigno findet, folgt einfach der Breisacher Straße die ersten 100 Meter und findet dort das Cafiko auf der rechten Seite. Dieses gemütliche Café verfügt ebenfalls über einige Plätze im Freien und eignet sich hervorragend für einen Aperitivo nach Feierabend. Wenn wir das Cafiko verlassen und der Breisacher Straße weiter folgen, so kommen wir zum eigentlichen Zentrum der Straße. An der Einmündung der Belfortstraße befindet sich der "Dorfplatz" mit der St. Elisabeth Kirche und dem gegenüberliegenden "Wirthaus", dem spanischen Restaurant "El Perro y el Griego". Der Name des Restaurants bedeutet "Der Hund und der Grieche", was auf die Herkunft des Besitzers hinweist. In dem rustikal gestalteten Lokal kann man sich an den großen Tapas-Vitrinen seine Vorspeise selbst zusammenstellen und mit einem Glas Rioja genießen. Eine kleine Auswahl an ökologisch produzierten Weinen bietet auch der nebenan gelegene Bioladen Lebascha. Nur wenige Bewohner der Breisacher Straße dürften schon so lange da sein, wie dieses Geschäft. Angeblich war es das allererste Biogeschäft in München. Eine weitere Besonderheit von Lebascha ist das riesige Angebot an Lakritze. Neben der schwarzen Spezialität gibt es dort natürlich alles, was man zum täglichen Leben braucht. Dem ökologischen Gedanken folgt ebenfalls die Bäckerei Gürtner, die gleich gegenüber vom Lebascha eine Filiale betreibt. Die langen, dünnen Brezenstangerl sind besoners beliebt und viele Kunden warten gerne auch mal ein paar Minuten, bis die nächste Ladung des knusprigen Gebäcks den Ofen verlassen darf.

Lebascha

Einige Meter weiter kreuzt die Breisacher Straße die Elsässer Straße und wird zum Ausgehviertel. Im Umkreis von 100 Metern buhlen die portugiesische Lisboa Bar, die American Bar Juleps und die Escobar um die Gunst der Nachtschwärmer. Während der großen Fußballturniere wird auch noch der schöne Platz rund um die Kastanie von der Lisboa Bar als Public-Viewing Bereich betrieben. Auf den letzten 100 Metern lässt es die Breisacher Straße ein wenig ruhiger angehen. Hier gibt es fast nur noch reine Wohnhäuser. Genauso wie die Breisacher Straße begonnen hat, endet sie auch. Den Abschluß bildet wieder ein italienisches Lokal. Die Pizzeria L'Angolo ( "Die Ecke" ) verwöhnt ihre Gäste mit allen italienischen Klassikern und ist berühmt für ihre Holzofenpizza. Welch ein Glück, dass es von Zuhause bis dorthin nur wenige Metern sind. Bei leerem Kühlschrank holen wir uns dort gerne eine Pizza Carciofini oder eine Pizza Parma mit frischem Rucola. Welch ein Glück, in einer solch wunderbaren Straße zu wohnen!

Weitere Infos:

http://www.cafiko.de
http://www.el-perro.net
http://www.baeckerei-guertner.de
http://www.juleps-munich.de
http://www.lissabon-bar.de
http://www.escobar-muenchen.de
http://www.langolo-della-pizza.de

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Isarblog
Autor: Gerhard Bauer Isarblog
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