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Ein Interview mit Jan Hempel, Licht- und Metalldesigner aus Hamburg

Autor: JANNY SCHULTE | 28.1.2015 |
Ein Interview mit Jan Hempel, Licht- und Metalldesigner aus Hamburg

Hallo Jan, wie bist Du dazu gekommen hauptsächlich mit Licht zu arbeiten, was fasziniert Dich besonders daran?

Seit Erfindung des Lagerfeuers, haben Menschen unzählige Arten von Lichtquellen erschaffen. In dieser Reihe von Tüftlern und Bastlern, Wissenschaftlern und Ingenieuren, Phantasten und Träumern fühle ich mich gut aufgehoben und bin gerne einer von ihnen. Licht wirkt so elementar. Es beeinflusst unsere Stimmung und verändert die Atmosphäre in Räumen. Diesem Zauber eine Form zu geben, ist mir ein Vergnügen. Die Faszination in einem Satz: Ohne Licht kein Kosmos, kein Leben, keine Farben; nichts ist schneller, nichts rätselhafter.

Jan Hempel Lampen aus Hamburg

Wie lange brauchst Du im Durchschnitt für eines Deiner Werke, bzw. wie läuft bei Dir ein kreativer Prozess ab, von der ersten Idee bis zur Umsetzung?

Bei neuen Objekten steht am Anfang eine vage Idee, eine grobe Skizze und dann spielerisches Ausprobieren und experimentieren in der Werkstatt. Das kann dauern. Umwege und Fehlschläge sind manchmal hilfreich. Wenn alle Details geklärt sind, brauche ich für die Fertigstellung ein paar Tage oder Wochen. Das ist sehr abhängig von der Größe und Komplexität der Arbeit.

Mit welchen Materialien arbeitest Du am liebsten und wieso?

Glas leitet Licht am schönsten. Und Eisen, weil es so vielseitig ist. Stabil und elastisch, formbar und fest. Häufig brüniere ich den Stahl. Das gibt ihm einen weicheren, fast organischen Charakter.

Hast Du eine Lieblingsarbeit, ein Stück, bei dem Du denkst, das ist jetzt am ehsten das, was ich als perfekt bezeichnen würde, bzw. gibt es ein Stück, das mit einer interessanten oder lustigen Anekdote verbunden ist?

Mein Lieblingsstück ist eigentlich immer die aktuelle Arbeit und "perfekt" gibt es sowieso nicht. Ehrlich gesagt fehlt mir der Abstand, um einzelne Objekte herauszuheben. Man fragt Eltern ja auch nicht nach ihrem Lieblingskind. (Und Anekdoten gibt's höchstens am Tresen.)

Jan Hempel Lampen aus Hamburg

Was wünschst Du Dir für die Zukunft?

Mehr Licht, schöne Wellen und das dicke Ende soll sich Zeit lassen.

Weitere Infos

http://www.lichtsubjekte.de/

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Autor: Janny Schulte Freie Autorin
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