GROUPON GUIDE HAMBURG

Gut und günstig essen in Eimsbüttel

Autor: KATJA THIEDE | 17.11.2014 |
Gut und günstig essen in Eimsbüttel

Hamburg ist international – im Großen wie im Kleinen. Soll heißen: am großen Hafen ebenso wie im überschaubaren Schanzenviertel in Eimsbüttel. So lässt es sich hier problemlos innerhalb kürzester Zeit von Portugal über den Balkan bis nach Fernost reisen – zumindest kulinarisch.

Wach werden in Portugal

Wer ein schnelles und leckeres Frühstück möchte, ist im Transmontana am Schulterblatt genau richtig. Auf der großen Schiefertafel hinterm Bestelltresen sind Rührei und Rucola ebenso aufgelistet wie knusprige Toastvarianten, etwa mit Serrano-Schinken und Ziegenkäse, frisch gepresste Säfte und natürlich der Milchkaffee, der hier den portugiesischen Namen „Galão“ trägt.

Ein Schelm, wer da Böses denkt, aber parallel zur Schlange im Eingangsbereich befindet sich die Gebäckauslage und nur allzu verführerisch lächeln einen die Vanillecremetörtchen, die Eclairs mit Schokolade und die verschiedenen Fruchtkuchen beim Warten an. Hinzu kommt, dass diejenigen, die nicht zum ersten Mal hier sind, bereits wissen, dass die Süßigkeiten auch noch so schmecken wie sie aussehen.

Gerade in den warmen Monaten, wenn die Bänke und Tische draußen stehen und den Bürgersteig zum Catwalk machen, ist es schwer, sich nach dem Frühstück wieder auf den Weg zu machen. Obwohl die Mädels das Frühstück in Windeseile zaubern (und das ganz ohne Mikrowelle), kann aus dem schnellen Frühstück genauso schnell ein ganzer fauler Sonntag im Transmontana werden, spätestens dann, wenn sich aus dem lustigen Salzstreuer-gegen-Zuckerdose-Tauschen interessante Schnacks mit dem Tischnachbarn ergeben.

Mikawa Hamburg

Zwischenstopp für einen Snack auf dem Balkan

Bei einem Bummeltag auf der Schanze ist irgendwann nicht nur das Konto leer, sondern auch der Magen. Das außerplanmäßig ausgedehnte Frühstück im Hinterkopf soll es nun aber wirklich schnell geben. Also auf zum Kumpir König in der Schanzenstraße. Kumpir, das ist im Prinzip eine große, in der Mitte aufgeschnittene Ofenkartoffel, wobei ihr Inneres zerdrückt und mit verschiedenen Beilagen gefüllt wird. Auf der Karte stehen verschiedene Zusammenstellungen – von mediterran mit Rucola, Oliven, Käse, Karottensalat und Tsatsiki bis hin zum Habibi Kumpir mit Humus, Tomaten, Petersiliensalat und Sesamsauce. Varianten mit Thunfisch und Fleisch gibt es ebenfalls. Wer will, kann sich einfach seine eigene Kartoffelfüllung zusammenstellen. Dann heißt es Löffel rein und losgeschaufelt. Unterschätzen sollte man die kleine Kartoffel, die ab 3,50 Euro zu haben ist, allerdings nicht, denn gerade in Kombination mit Couscous und Fleisch ist man schnell pappsatt.

Zum Verweilen lädt die spartanische Einrichtung des Ladens eher nicht ein. Voll ist es trotzdem immer, sodass es sich gerade im Winter schwierig gestaltet, einen Platz zu ergattern. Im Sommer kann man sich dagegen entspannt vor dem Kumpir-Palast niederlassen und die Balkanknolle genießen.

Mikawa Hamburg

Zum Abend was Leichtes aus Fernost

Nach Schlemmerfrühstück und Kartoffelbombe ist am Abend leichte Kost angesagt. Also auf in die Mikawa Sushi Bar in der Susannenstraße. Wie man es von vielen asiatischen Restaurants kennt, ist die Einrichtung eher geradlinig und minimalistisch, dank der schönen Beleuchtung und Holzfarben aber dennoch warm und einladend. Das schöne Design des Ladens setzt sich bis zum Geschirr fort, auf dem die Speisen serviert werden. Neben Sushi in allen möglichen Variationen gibt es eine gute Auswahl an Suppen und Gerichten mit Fleisch, Fisch, Geflügel oder Tofu, wobei kaum etwas über 10 Euro kostet. Eine große Gemüsesuppe gibt es schon für 2 Euro, Maki Sushi ab 3,60 Euro.

Transmontana

Schulterblatt 86

20357 Hamburg

Kumpir König

Schanzenstraße 95

20357 Hamburg

Mikawa Sushi Bar

Susannenstraße 15

20357 Hamburg

http://www.mikawa.de/

 

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Freie Autorin
Autor: Katja Thiede Freie Autorin
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