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Kult: Berliner Prinzenbad

Autor: KATHARINA FLICK | 10.4.2015 |
Kult: Berliner Prinzenbad

Wer in Berlin kein Auto hat, sich nicht gerne mit vielen anderen Menschen in einer S-Bahn an den See quälen möchte oder nicht die Zeit für eine ausgedehnte Radtour hat, der sucht sich zur Abkühlung ein schattiges Plätzchen im Freibad. Das Kultigste unter ihnen ist ganz sicher das Sommerbad Kreuzberg, besser bekannt als das Prinzenbad.

Der Name

Der Name Prinzenbad rührt schlichtweg durch die Lage der U-Bahn-Station Prinzenstraße in direkter Nachbarschaft. Das Bad wurde 1956 auf dem Gelände einer ehemaligen Gasanstalt errichtet und 1978 kernsaniert. Heute bietet es mit einer Fläche von 1600 Quadratmetern genug Platz für alle Freiluftfans. Das besondere am Bad ist nicht nur seine Größe und die riesige Fläche, tatsächlich ist auf dem Arenal sogar ein eigener FKK Bereich zu finden.

Kult

Das Prinzenbad wurde als Vorlage für den Film „Prinzessinnenbad“ genutzt, der bei der Berlinale lief und das Leben von Teenage Girls im Berliner Stadtteil Kreuzberg zeigt. Mittelpunkt: Der Sommer, Schule schwänzen, Probleme erwachsen zu werden und als Synonym für alles: Das Prinzenbad.

Morgens ist es noch angenehm leer im Prinzenbad, Frühschwimmen vor der Arbeit war nicht umsonst in diesem Sommer ein richtiger Trend.

Preise

Eine Tageskarte im Sommerbad kostet für den ganzen Tag 5,50 EUR, wer ein paar Taler sparen und in aller Ruhe seine Bahnen ziehen möchte, sollte spätestens um 07:30 Uhr seine Eintrittskarte lösen, dann gilt nämlich noch Frühschwimmen und der Preis von 3,50. Ein weiterer Vorteil: Platz. Natürlich ist in dem Freibad während der Sommerferien ordentlich was los. Morgens verteilt sich die schwimmende Gemeinde jedoch in stillschweigendem Einverständnis auf die verschiedenen Becken. Im Sportbecken sind Taucherbrille, ein motivierter Blick, eine gute Kraultechnik und eine Badekappe ein Muss, dort wird körperlich gearbeitet! Im Mehrzweckbecken geht es schon etwas gesetzter zu, auch hier wird konzentriert geschwommen, aber hier sieht man schon vereinzelte Brustschwimmer und es darf auch mal kurz am Beckenrand geplaudert werden. Wer es beim morgendlichen Schwimmen richtig gemütlich mag, der schwimmt einfach im großen Kinderbecken, dort ist die längste Strecke, man kann wunderbar plaudern und die Sonne scheint einem ins Gesicht. Unser Tipp!

Kulinarisch

Natürlich gibt es im Prinzenbad wie in jedem Freibad Pommes, Slush Puppy und Eis, ohne das wäre es für Kinder ja auch einfach kein Freibadbesuch. Was jedoch wirklich überrascht, ist die kulinarische Vielfalt eine Theke weiter. Vegane Rohkostsalate, frisch geschmierte Vollkornbrötchen und glutenfreie Kekse reihen sich hier in der Theke auf. Auch Müsli, selbst gemachter Griesbrei oder Joghurt mit frischen Früchten laden zum Frühstücken ein, dazu noch einen liebevoll zubereiteten Kaffee und der Tag ist doch schon einmal wirklich entspannt gestartet!

Weitere Infos:

Trailer zum Film "Prinzessinnenbad": https://www.youtube.com/watch?v=qahi-LzkKhU
Infos der Berliner Bäder: http://www.berlinerbaeder.de/118.html

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Journalistin und Food Bloggerin
Autor: Katharina Flick Journalistin und Food Bloggerin
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