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Kunst, Kultur und Essen aus aller Welt gibt es auf dem winterlichen Tollwood Festival

Autor: MONIKA SCHREINER | 19.12.2014 |
Kunst, Kultur und Essen aus aller Welt gibt es auf dem winterlichen Tollwood Festival

Ein bisschen Afrika, ein bisschen Asien, ein bisschen Australien, eigentlich ist auf dem Tollwood von jedem Kontinent was dabei. Wer das Festival besucht, macht eine Reise um die Welt, angefangen vom Kunsthandwerk bis zum Essen.

Seit das Tollwood Ende der achtziger Jahre auf private Initiative hin gegründet wurde, ist es nicht mehr aus dem Münchner Kulturkalender wegzudenken und findet inzwischen zwei Mal im Jahr statt. Während es im Sommer im Olympiapark seine Zelte aufschlägt, wandern die Stände im Dezember an die Theresienwiese. Gerade im Winter ist das Tollwood ein wahres Geschenkeparadies. An dem sogenannten "Markt der Ideen" beteiligen sich an die zweihundert Aussteller mit ihren Waren. Drei Wochen lang vor Weihnachten gibt es viel Kunsthandwerk zu sehen und zu kaufen. Von Schmuck über Keramik bis hin zu Kleidung ist alles dabei. Großer Wert wird auf fair gehandelte Waren oder Bioprodukte gelegt. Verkauft wird entweder im Freien oder in einem der zahlreichen großen beheizten Zelte. So wird das Einkaufen auch bei kalten Temperaturen zum Vergnügen, ohne dass der typische Marktcharakter verloren geht.

Tollwood Festival in M nchen


Aber auch sonst ist einiges geboten. Jeden Abend spielen mehrere Bands oder es finden Akrobaktikshows statt. Vieles davon ohne Eintritt, wie zum Beispiel in der Bar "Tief im Wald", in der man wie schon der Name sagt, zwischen Bäumen sitzt. Walkacts streunern über das Gelände und Performancekünstler verzaubern ihr Publikum zwischen den Buden. Für Kinder wird an den Nachmittagen ein kleines Programm angeboten wie zum Beispiel Basteln zum Thema Flüsse und Seen. Aber das Festival will auch kritisch sein. Im "Weltsalon" will man zum (ökologischen) Umdenken anregen. So berichten Naturfotografen dort über ihre Arbeit und parallel dazu gibt es eine Ausstellung des National Geographic Magazins. Über das Gelände verstreut befinden sich auch Skultpuren, die auf die Rechte der Tiere aufmerksam machen. Besonders prägnant ist dieses Jahr ein überdimensionales Schwein aus Holz von dem Künstler Gabor Miklos Szoke, das auf die Missstände in der Massentierhaltung aufmerksam machen soll. Deshalb gibt es auch seit kurzem im neuen Gastronomiezelt "Esszimmer" ausschließlich vegetarische und vegane Speisen aus aller Welt. An den übrigen Ständen werden natürlich auch weiterhin Gerichte mit Fleisch verkauft. Bei allen Produkten wird besonders auf regionale und saisonale Herkunft geachtet. Wie auf jedem Weihnachtsmarkt wird auch auf dem Tollwood Glühwein ausgeschenkt, um die Kälte im Freien zu vertreiben. Auswahl gibt es reichlich und hier geht es durchaus heimisch zu. Das perfekte Hüttenfeeling verspricht der Glühweinstand "Almrausch".

Tollwood Festival in M nchen


Während der Markt einschließlich der Gastronomiestände nur bis zum 23.12. geöffnet hat, geht der Betrieb im Spiegelzelt bis zum Jahresende weiter. Mit seinem internationalem Showprogramm und dem Vier-Gänge-Menü ist es ist ein beliebter Ort für Weihnachtsfeiern oder für einen gelungenen Silvester Abend. Aber auch hier gilt dasselbe wie bei den Konzerten: schnell Karten sichern, denn die Veranstaltungen sind rasch ausverkauft.

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Isarblog
Autor: Monika Schreiner Isarblog
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