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Sommer, Sonne, Sauna: 5 goldene Schwitzregeln

Autor: JANA K. | 22.7.2016 |

Sommer, Sonne, Sauna – häh? Ja richtig gelesen, jetzt geht’s ums Schwitzen. Denn wenn Sommer und Sauna eines gemeinsam haben, dann ist dies doch Hitze. Erst mit zunehmendem Alter habe ich Aufenthalte in der Schwitzhütte schätzen gelernt, fühlt man sich nach drei ordentlichen Saunagängen mit anschließender Abkühlung und Erholung doch fast so erholt wie nach zwei Wochen Sonnenurlaub. Nackte Körper spielen beim Saunageschehen tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle, schließlich sind wir im Adams- bzw.- Evakostüm doch eh alle gleich (mehr oder minder). Hauptsächlich geht es ja ums Schwitzen und darum, der Gesundheit etwas Gutes zu tun und im besten Falle auch noch abzuschalten. So weit, so gut. Damit ihr künftig in der Sauna eine gute Figur macht (rein metaphorisch gemeint) und nicht Gefahr lauft, von Saunasicherheitskräften aus den Schwitzräumen entfernt zu werden, wie es mir tatsächlich einst passierte, gebe ich Euch jetzt – mit einem kleinen Augenzwinkern – die ultimativen Saunatipps an die Hand:

  1. Mach Dich nackig! Wer FKK nicht zu seinen Leidenschaften zählt und gerne Höschen oder Triangeloberteil anbehalten möchte – nix da! Nicht nur, dass man die bösen Blicke der Nackten ringsum aushalten muss, es fühlt sich einfach nicht richtig an. Sauna ist textilfreie Zone (Handtuch umbinden geht aber in Ordnung).

  2. Saunieren heißt entspannen! Soll heißen: Leibesaktivitäten in der Schwitzhütte (gemeint sind zum Beispiel Liegestütze oder wildes Handtuchrumgefuchtel, welches bitte nur professionellen Saunaaufgießern vorbehalten bleiben sollte), wilde Diskussionen oder gar Beziehungsstreits bitte auf später verschieben – stresst nämlich tierisch. Sittsames Wispern ist hingegen völlig okay.

  3. Pommes Schranke – nein danke! Üppige Mahlzeiten sollten vorm Saunagang vermieden werden. Völlegefühl und Blähbauch stören den Erholungseffekt. Mit leerem Magen sollte man den Schwitzbereich allerdings auch nicht aufsuchen; der Kreislauf wird’s danken.

  4. Handtuch unterm Po macht froh! Sagt eigentlich schon alles und dass schwitzig-feuchte Haut nichts auf Holz zu suchen hat, gehört praktisch auch zum Sauna-Einmaleins.

  5. Auf heiß folgt kalt! Für mich als Frostbeule irgendwie nervig, aber für den Gesundheitseffekt unvermeidlich, ist die auf den Saunagang folgende Abkühlung. Ob mit Eis, kalter Dusche oder eisigem Tauchbecken ist egal, auslassen sollte man diesen wichtigen Part des Saunierens – und die darauffolgende Ruhepause – allerdings auf keinen Fall.

Nicht ganz neu und nicht ganz vollständig, gebe ich Euch meine goldenen Saunaregeln an die Hand, in der Hoffnung, dass auch Ihr zu (Sommer-)Saunafans werdet, falls Ihr es nicht eh längst seid. Wenn also mal wieder alles doof ist wie Wetter, Job oder Partner, dann alles auf Entspannung setzen und ab in die Sauna – das hilft tatsächlich (vorausgesetzt die obigen Tipps werden beherzigt).

Und falls jetzt noch die Frage im Raum stehen sollte, warum ich zur warmen Jahreszeit übers Saunieren schreibe – na liegt doch auf der Hand: Sauna im Winter kann ja jeder. Außerdem strotzt der Berliner Sommer nur so vor Überraschungen und was kann schöner sein, als bei Schafskälte oder wolkenbruchartigen Gewittern die Sauna seines Vertrauens aufzusuchen und sich so richtig aufzuwärmen? Na nix, also Klamotten runter und losgeschwitzt!

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