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Unterwegs auf den Straßen Berlins: Die Torstraße

Autor: JENS HOHMANN | 23.10.2014 |
Unterwegs auf den Straßen Berlins: Die Torstraße

Die Torstraße ist ganz sicher keine der schönsten Straßen Berlins. Nicht mal mit viel Liebe kann man das wirklich behaupten. Die Torstraße ist grau und breit und lang. Aber sie ist, obwohl nicht so vom Bezirksamt festgelegt, definitiv die Trennung zwischen Prenzlauer Berg und Berlin Mitte, und sie beherbergt eine Menge hipper Läden. Sie reicht von der Prenzlauer Allee bis durch zur Friedrichstraße, und ist in drei Abschnitte eingeteilt. Den Teil von der Prenzlauer Allee bis zum Rosa Luxemburg Platz kann man getrost vergessen. Hier reihen sich Salon Barbara, Mieterschutzbund und Jalousienladen Schmönke aneinander. Trostloser gehts nicht. Dafür explodiert die Straße am Rosa Luxemburg Platz, denn an der Schnittstelle zur Schönhauser Allee kann man den Puls der Stadt förmlich fühlen. Touristen, Autos, Lichter, die Tram... und im Dunstkreis der Kreuzung die Volksbühne, Platoon Kunsthalle, Kaffee Burger. Plötzlich ist sozusagen Leben in der Bude.

Rosa-Luxemburg-Platz

Vom hier bis zum Rosenthaler Platz reihen sich diverse kleine Geschäfte aneinander. Der „Boulevard Bohème“ ist laut, schmutzig, aber voller bunter Geschäfte. Rafael Horzons "Spülen Sparadies" ist hier, ebenso wie der Minimum-Design-Store, Pauls Boutique und natürlich diverse kleine Galerien. Das legendäre Kaffee Burger (Torstraße 60) ist fast direkt am Platz zu finden. Die lustige kleine Kultdisco für russische Feierkultur und ordentlich Polka Beats ist jeglichen Nachtleben Trends zum Trotz immer voll. Wladimir Kaminer, der Berliner Schriftsteller, ist übrigens einer der Macher des Ladens.

Kaffee Burger

SHOPPING

Der Happy Shop (Torstraße 67) auf der anderen Seite der Straße ist sicher das auffälligste Gebäude in der gesamten Straße, auch wenn es sicher am wenigsten diesen Titel verdient, denn es ist ein temporärer Holzbau. Der Laden ist ein wahres Mekka für japanische Designerklamotten, und dank der schwarzweißen Fassade nicht zu übersehen. Der Concept-Store Happy Shop ist eine Konstruktion des jungen Architekturbüros Fingerle&Woeste.

Happy Shop Berlin

Für alle Comic Begeisterten ist hier auch die wichtigste Adresse Berlins zu finden. Der Comic Store Grober Unfug in der Torstraße 75. Der Laden ist Anlaufstation für alle, die auf der Suche nach wohlsortierten Regalen und kompetenten Mitarbeitern sind.

Grober Unfug

Der Mitte Ableger des bekannten Vintage-Ladens Pauls Boutique ( Torstrasse 76),versorgt die Mitte Hipster mit den passenden Klamotten: Skinny Jeans von Cheap Monday, Lederjacken, Clark Dessert Stiefel, Sonnenbrillen und vieles mehr.

Pauls Boutique

Im No. 74 verkauft Adidas hinter einer supertrashigen Fassade Sonderkollektionen.

No74 Adidas Store

Im Superficial (Torstr. 102 ) findet man Klamotten wie Accessoires von jungen Designern und Berliner Modemachern. Vereinzelt gibt es auch Vintagestücke - und das alles zu erschwinglichen Preisen.

Superficial Store

GASTRO

Auf kitschigen Sesseln und Sofas schlürft man im Kitty Cheng (Torstraße 99) seinen Cocktail, oder auch gleich mehrere, denn das können sie da ziemlich gut. Der Romantiklook ist ausgesprochen putzig und das kann man sich schon mal geben.

Kitty Cheng Bar

Direkt am Rosenthaler Platz ist das St. Oberholz. Der vielbeschriebene Versammlungsort der digitalen Boheme Berlins. Nun ja, es ist auch ein durchaus nettes Cafe, wo ruhig mal der Strom ausfallen könnte, denn aufgrund der hohen Notebook Displaydichte wird man zweifelsohne nie im Dunkeln sitzen.

St. Oberholz

In der Torstraße 151 ist das Muschi Obermaier zu finden. Die Bar ist eine gute Adresse für die ersten Biere des Abends, aber auch für den gepflegten Absturz. Man kann rauchen und preiswerte großzügig eingeschenkte Longdrinks sorgen für das wichtige Wohlgefühl auf den durchgesessenen Sofas.

Muschi Obermaier

Die Bravo Bar (Torstr. 230) ist da wohl mal das Dirt war. Kennt wahrscheinlich kein Mensch mehr. Es gibt kein Türschild, und das große, halbrunde Fenster ist zugehangen. Björn Massmann hat das Ding eröffnet, der Chef des ehemaligen Rodeo Clubs. Die Wände sind schwarz gestrichen, die hohen Decken völlig unbeachtet mit schmutzigem Stuck verziert, also eine klassische Mitte Bar und garantiert tourifrei.

Bravo Bar

Weitere Infos:

http://www.kaffeeburger.de/

http://www.happyshop-berlin.com/

http://www.groberunfug.de/

http://www.paulsboutiqueberlin.de/

http://superficial-berlin.com/

http://www.kittycheng.de/

http://www.sanktoberholz.de/?lang=en

http://www.muschiobermaier.de/

http://bravobarberlin.tumblr.com/

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