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Für Großmäuler: Das Burgeramt in Friedrichshain

Autor: KATJA THIEDE | 10.11.2014 |
Für Großmäuler: Das Burgeramt in Friedrichshain

Berlin hat eine neue Leibspeise, so scheint es. An jeder Ecke sprießen sie aus dem Boden: Burgerläden. Einst Hoheitsgebiet großer amerikanischer Fast-Food-Ketten zieht die „Burgerbewegung“ zunehmend auch ernährungsbewusste Menschen an. Denn die Boulette im Brot gibt es längst nicht mehr nur in drei Standardvarianten (klassisch, mit Käse, mit Bacon), sondern in vielfältigen Variationen mit und ohne Fleisch.

Einer der Vorreiter des „Burgertums“ ist das Burgeramt am Boxhagener Platz in Friedrichshain. Von außen gut zu erkennen an der riesigen Menschentraube, die sich gerade in den frühen und späten Abendstunden vor dem Laden tummelt. Genau genommen umfasst das Burgeramt zwei Locations, die nur wenige Meter voneinander entfernt liegen: einen Imbiss für den schnellen Burger zwischendurch und ein Restaurant für alle, die ihr Fast Food gern auch mal mit angezogener Handbremse genießen. Doch ob fast oder slow: Zeit mitbringen sollte man in jedem Fall, denn auch unter der Woche kann es ein wenig dauern, bis man einen Tisch ergattert.

Die Speisekarte des Burgeramts in Friedrichshain ist so angelegt, dass jeder den passenden Burger für sich findet. Neben dem klassischen Hamburger mit Beef, Tomate, Spreewälder Gewürzgurken, Eisbergsalat, Zwiebeln und Ketchup, und dem Cheeseburger, der ausdrücklich ohne Salat, dafür aber mit drei Sorten Käse serviert wird, sind auch ausgefallene Kreationen zu haben, wie der Baconburger mit Sauerkraut, der BBQ-Spiegelei-Burger oder der Chicken Guacamole-Burger mit Avocadocreme, Mango und Paprika. Und natürlich dürfen im Burgeramt in Friedrichshain auch Köfte & Co. nicht fehlen, die hier in Form des Mediterranburgers oder des Orientalburgers auf dem Teller landen.

Tierfreunde können sich damit trösten, dass es beim Burgeramt ausschließlich Neuland-Fleisch zwischen die Brothälften gibt, oder gleich auf die vegetarischen Burger zurückgreifen. Dabei haben sie die Wahl zwischen Variationen mit Halloumi, etwa in Kombination mit Erdnuss- oder Tzazikisauce, und Burgern mit einer knusprigen Gemüseboulette. Bei den fleischlosen Burgern legen die Macher ebenfalls Wert auf den Einsatz von Bio-Zutaten und regionalen Produkten. Alle Burger gibt es natürlich auch im Menü mit Pommes – dann für 7,20 Euro statt 4,90 Euro.

Diejenigen, die sich das Burgeramt in Friedrichshain als Location fürs erste Date oder andere richtungsweisende Zusammenkünfte ausgeguckt haben, seien an dieser Stelle gewarnt: Aufgrund der Größe der Burger und der diversen verwendeten Saucen ist das Verzehren gerade für Menschen mit kleinen Händen und Mündern eine echte Herausforderung und endet nicht selten damit, dass sich der Belag während des Essens und danach an Körperstellen wiederfindet, die nicht primär der Nahrungsaufnahme dienen.

Burgeramt, Krossener Straße 21-22, 10245 Berlin-Friedrichshain,
http://www.burgeramt.com/

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Autor: Katja Thiede Freie Autorin
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