Sommer in Berlin: 5 (sportliche) Tipps zum Abkühlen

Autor: Jana K. | 2. Jun. 2016

Zwischen den perfekten Sommertagen und -nächten gibt es auch in Berlin diese Tage, an denen es fast unerträglich heiß ist. Wohl dem, der über den Luxus eines eigenen Pools verfügt oder einfach in den nächstgelegenen See (oder zumindest die mit kaltem Wasser gefüllte Badewanne) springen kann. Fünf weitere Alternativen, um auch an wirklich heißen Sommertagen einen kühlen Kopf zu bewahren, stelle ich Euch jetzt vor:

1. Kanu- oder Kajaktour

Berlin bietet mit seinen Kanälen, Seen sowie Havel und Spree viele Möglichkeiten für einen aufregenden Ausflug auf dem Wasser. Beliebte Paddlertreffpunkte sind zum Beispiel der Pichelssee in Spandau, der Müggelsee in Treptow-Köpenick, der Tegeler See in Reinickendorf und natürlich der Wannsee in Steglitz-Zehlendorf. Wer ein bisschen mehr Zeit zur Verfügung hat, wird auch im Berliner Umland fündig. Das Rheinsberger Seengebiet und der Spreewald gehören einfach zu den All-Time-Favorites und locken mit optimalen Paddelbedingungen auf wunderschönen Wasserwegen inmitten von fantastischer Flora und Fauna. Für mich ein Muss bei jeder Tour: selbst geschmierte Stulle mit Butter und Spiegelei (hebt die Laune bei schlechtem Wetter, hilft bei schlappen Armen und schmeckt einfach köstlich!). Kajaks oder Kanus können direkt vor Ort von verschiedenen Anbietern gemietet werden. In Berlin ist dies zum Beispiel bei Marina Base Bootsverleih oder bei Faszination Kanu möglich.

2. Stand-Up-Paddling (SUP)

Stehvermögen ist bei dieser Wassersportart gefragt, bei der man möglichst aufrecht auf einem Longboard paddelt. Dieses ähnelt einem gewöhnlichen Surfbrett, ist in der Regel aber zwischen 1,80 und 4 Metern lang, wodurch genügend Auftrieb erzeugt wird, um Sportler und Ausrüstung zu tragen. Das Stehpaddeln wurde auf Polynesien von einheimischen Fischern erfunden und ist prinzipiell auf jedem Gewässer möglich. Der Vorteil gegenüber dem Surfen ist die Unabhängigkeit von Wind und Wellen, solange nur ein wenig Muskelkraft, Balance und Ausdauer vorhanden sind. Wem das Stand-Up-Paddling noch nicht herausfordernd genug ist, dem sei Yoga auf dem SUP-Board empfohlen (Kurse gibt’s zum Beispiel beim StandUpClub Berlin). Intensives Workout an der frischen Luft ohne schwitzige Studio-Atmosphäre klingt erst mal spitze, aber Obacht bei der einhändigen Baumpose oder dem Skorpion: Nur einmal kurz das Gleichgewicht verloren, finden sich SUP-Yogis ganz fix im kühlen Nass wieder (bei 30 Grad im Schatten aber auch nicht das Schlechteste). Sup-Sup-Hurra!

3. Flyboarden

Wer Superhelden mag, wird Flyboarden lieben. Dank kraftvoller Jetski-Power unter den Füßen und Armen fliegt bzw. schwebt man hier nahezu über der Wasseroberfläche – Iron Man lässt grüßen. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über die eigene Körperbeherrschung, was ein wenig Übung erfordert. Hat man den Dreh aber einmal raus und den Wasserdruck im Griff, kennt der Spaß keine Grenzen mehr. Abenteuerlustige können den neuesten Trend in Sachen Funsport auf dem Wasser zum Beispiel am Crossinsee im Südosten Berlins testen. Das Unternehmen Eventcars Berlin bietet neben Flyboardkursen, die generell übrigens an einem Tag (und nicht wie vielleicht zu befürchten über mehrere Wochen) absolviert werden können, auch Motorboote oder Jetskis zum Verleih.

4. Floßurlaub

Ab aufs Floß und los! Etwas weniger Action, dafür mehr Entspannung als auf dem Flyboard bietet ein Urlaub auf dem Floß. Dabei spielt es fast keine Rolle, ob dieser nur einen Tag, ein Wochenende oder gar eine Woche dauert – Entschleunigung ist garantiert. Viele Boote sind mittlerweile so gut ausgestattet, dass auf ihnen sogar gegrillt, gekocht und gepullert werden kann. (Letzteres bitte bevorzugt auf der vorhandenen Campingtoilette.) Knallt die Sonne zu sehr aufs Deck, sorgt ein Sprung ins kühle Nass für die dringend benötigte Abkühlung. Und richtig praktisch (zumindest für mich als echte Berlinerin ohne Lappen) ist, dass man für eine Fahrt mit dem Floß meist noch nicht mal einen Führerschein braucht. Anbieter für Floßtouren gibt es in und um Berlin reichlich, darunter zum Beispiel Meckis Kanu-, Boots- & Bikeverleih in Treptow-Köpenick und der bereits oben erwähnte Marina Base Bootsverleih in Spandau. Na dann rauf aufs Wasser und Floß ahoi!

5. Wakeboard und Wasserski

Wasserski fahren gehört mittlerweile schon fast zu den Klassikern der Wassersportarten. Von einem Motorboot wird man dabei auf Skiern stehend übers Wasser gezogen. Wakeboarding funktioniert nach dem gleichen Prinzip – mit dem Unterschied, dass hier nicht zwei Bretter für sicheren Stand sorgen, sondern nur eins. Außerdem steht der Fahrer wie beim Snowboarden eher seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Board, was noch mehr Action und Spaß auf dem Wasser verspricht. Mein Tipp für Einsteiger: Im Strandbad Jungfernheide ist seit Kurzem die erste Wasserskianlage Berlins in Betrieb. Der Zugmechanismus erleichtert das Aufstehen auf dem Wasser, was Neulingen besonders zugutekommt. Das Strandbad hat je nach Wetterlage bis Ende September geöffnet.

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Mehr zum Thema könnt Ihr auch hier lesen.

Marina Base Bootsverleih: http://www.marina-base.de/
Faszination Kanu: http://www.faszination-kanu.de/
Meckis Kanu-, Boots- & Bikeverleih: http://www.bootsverleih-koepenick.de
Eventcars: http://bootscharterberlin.com
StandUpClub Berlin: http://standupclub.de/sup-yoga
Strandbad Jungfernheide: http://www.strandbad-jungfernheide.de/

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